6. Zahltag

Am nächsten Morgen gab es einen Riesenkrach im Büro. Raff knallte mir einen Packen Zeitungen hin und fragte erbost: «Und was ist das?!»

Schlagzeilen sprangen mir entgegen wie: „Kreditvermittler nimmt Wucherzinsen von Kindern“ oder: „Abgezockt — Kreditfirma auf Kinder spezialisiert“ oder: „Jugendliche im Würgegriff von Kredihaien“ und so weiter und so weiter. In einem Artikel stand zu lesen: ‚Trotz eindringlicher Ermahnungen durch die Richterin erklärte der Vertreter der Kreditfirma nach der Verhandlung, dass die Firma keinerlei Anlass sähe, von ihrer bisherigen Kreditvergabepraxis abzugehen…‘ — Hmhm, meine nette kleine Pressekampagne schien leider ein bisschen in die Hosen gegangen zu sein.

«Wer zum Teufel hat das Pressegesocks zu dem Prozess hinbestellt?» tobte Raff.

Das sagte ich ihm lieber nicht und murmelte nur: «Vielleicht der Alte von dem Mädchen, dieser Querulant.»

Er fixierte mich zornig. «Und wer hat Ihnen gesagt, dass Sie Interviews geben sollen?»

«Die haben mir das Wort im Munde umgedreht,» verteidigte ich mich. «Was hier steht, ist alles erstunken und erlogen.»

«Mann Gottes, Diskretion, Diskretion und nochmals Diskretion! Das ist das Erfolgsrezept in unserer Branche. Jeder Anfänger weiß, dass man sich in unserem Gewerbe niemals mit diesem Pressegesindel einlassen darf, weil unsere Geschäfte immer ein gefundenes Fressen für die sind. Wo zum Henker haben Sie Ihren Kopf gehabt?»

Der alte Knabe machte mich ganz schön zur Sau. So wütend hatte ich ihn noch nie gesehen.

«Sie werden die Firma nicht mehr bei Gericht vertreten,» bestimmte er. «Das macht ab sofort wieder der Kappelsberger.»

Kappelsberger war ein abgetakelter Hintertreppenanwalt, auf den Raff zurückzugreifen pflegte, wenn es gar nicht mehr anders ging. Er war nicht gerade eine Zierde seines Berufsstandes, wenn man bei diesem Beruf überhaupt von Zierde sprechen kann. Ich glaube, er hat noch nie einen Prozess auf saubere Art gewonnen, sondern immer nur mit schmutzigen kleinen Tricks. Und bei dem Prozess gestern, hätte er sich garantiert in seinen durchsichtigen Rechtsverdrehertricks verheddert und wäre flach auf seinem Schwabbelbauch gelandet. Aber bitte… Trotzig sagte ich: «Ist mir recht, wenn ich diese Talarheinis sehe, kommt sowieso jedes mal meine Stauballergie zum Ausbruch.»

Stutzig blickte Raff mich an, dann schüttelte er tadelnd den Kopf und kam wieder zum Geschäftlichen: «Wie sieht es eigentlich mit den neuen Fällen aus, die ich Ihnen gestern gegeben habe?»

Da kriegte ich wieder Oberwasser und grinste. «Wissen Sie, dass Sie an Penner Geld verliehen haben?»

«Was soll das heißen?»

«Dass sie stadtbekannte Stadtstreicher sind.»

«So?»

«Alle acht,» nickte ich genüsslich.

«Na und? Bei mir kriegt jeder Geld.» Ganz wohl war ihm dabei aber nicht, das konnte ich sehen. Ganz genau.

«Die sind inzwischen aber über alle Berge, in alle Winde zerstreut.» Ich muss zugeben, es bereitete mir Freude, den Alten ein bisschen zu piesacken. Die Gelegenheiten dazu sind selten genug.

«Dann machen Sie sie ausfindig. Das ist doch wohl Ihr Job. Oder schaffen Sie das auch nicht mehr?» schnauzte er mich genervt an.

«Kein Problem, nur eine Zeitfrage,» teilte ich ihm mit. «Aber etwas stört mich dabei: Seit wann nehmen Penner Kredite auf? Und wozu brauchen sie den ganzen Zaster? Und wieso gleich acht auf einmal? — Oder sind es vielleicht gar nicht nur acht?»

Da wurde er endgültig nervös. Und dann passierte das, was immer passiert, wenn er gerade mal nicht mehr weiter weiß: Er jagte mich wieder auf die Straße zurück an die Arbeit.

Freitag ist Zahltag. Ich machte meine Runde, um das Geld einzusammeln.

Punkt eins der Tagesordnung: die Burgsmüllers. Dort bekam ich diesmal leider keine Gelegenheit, meine Talente zu entfalten. Burgsmüller, ein verkniffener schmächtiger Bursche, öffnete mir persönlich und musterte mich feindselig.

«Lünch von der Firma Raff,» dröhnte ich fröhlich.

Er machte keine Anstalten, mich hereinzubitten, nahm nur einen Umschlag von einem Schränkchen neben der Tür und hielt ihn mir wortlos hin. Er enthielt das gebündelte Bare. Umständlich zählte ich die Scheinchen nach, es stimmte bis auf den letzten Cent. Ich grunzte befriedigt. «Warum nicht gleich so?»

«Eine Quittung bitte,» forderte er mich tonlos auf.

Ich tat die Scheine wieder in den Umschlag, klemmte ihn mir zwischen die Knie, holte einen Quittungsblock heraus, hielt ihn an die Hauswand und füllte das Formular aus und gab es ihm. Er prüfte es sehr sorgfältig, sehr beamtenmäßig. Dann sagte er: «Und lassen Sie sich nie wieder einfallen, hier aufzukreuzen und meine Frau zu belästigen.»

Alberne Drohungen wie diese können mich höchstens dazu veranlassen, gerade das Gegenteil zu tun. Ich fixierte ihn und teilte ihm mit: «Das kann ich Ihnen nur versprechen, wenn Sie schön brav bleiben und nicht wieder versuchen, uns auszutricksen.»

Angewidert blickte er mich an und fing an die Tür zuzumachen.

In den enger werdenden Türspalt rief ich noch hinein: «Und grüßen Sie die werte Frau Gemahlin schön von mir.»

Apropos Frau Burgsmüller, die hatte sich diesmal gar nicht blicken lassen. Schämte sich wohl vor ihrem Ehegespons, dass sie etwas mit mir gehabt hatte. Na ja, fast wenigstens…

Eigentlich war ich fast ein bisschen enttäuscht, dass alles so reibungslos gegangen war. Beim geringsten Widerstand, hätte ich an ihrer Karre die Nummernschilder abgeschraubt und ihnen den Schlüssel abgenommen, damit alle Nachbarn sehen konnten, was los war. Das wäre schön gewesen. Aber man kann nicht alles haben.

Bevor ich in die Corvette stieg, blickte ich mich noch einmal um. Hausfrauen putzten Fenster, um den lieben Nachbarn besser auf die Finger schauen zu können. Ein Rentner führte seinen Dackel Gassi, irgendwo hinten in der Straße klapperte ein Müllwagen. In den Gärten zwitscherten die Vögel. Wirklich ein nettes Plätzchen, genau das Richtige für Leute vom Schlage der Burgsmüllers. Hier wollten sie bleiben, um jeden Preis, und von solchen Kunden lebt die Firma Raff ganz gut. Sagen Sie mir also nichts gegen diese stillen Viertel mit den herausgeputzten Vorgärten, den blanken Fenstern und den putzigen Häuschen.

Danach brauste ich hinaus aufs Land zu Sven.

Die Idee, zuerst bei der Eisdiele am Marktplatz vorbeizuschauen, verwarf ich sofort wieder. Unter den veränderten Umständen würde er wohl kaum noch einen Schlag bei den Landpomeranzen haben. Und richtig, ich traf in zuhause an, beim Rasenmähen, wie es sich freitagnachmittags für einen braven Sohn gehört. Man könnte auch von einem Erfolg der Erziehungsmethode Bodo Lünch sprechen. Wie sind eigentlich die Verdienstmöglichkeiten von Kinderpsychologen? Müsste ich direkt mal nachprüfen. Für einen ordentlich dotierten Nebenjob habe ich immer Kapazitäten frei.

«Na, Mann, alles cool?» rief ich ihm über den Zaun zu.

Er ließ den Mäher im Leerlauf weitertuckern und kam zu mir herüber. «Sie kommen wegen der Kohle?»

«Weswegen sonst?»

Mit den Händen in den Gesäßtaschen seiner Jeans trabte er zum Haus, nestelte hinter einem Regenrohr ein Päckchen hervor, das er dort deponiert hatte, und brachte es mir: zehn Mille, nicht ein Schein fehlte. Was war heute bloß mit den Leuten los? War ich wirklich so gut gewesen, dass niemand mehr riskierte, mich zu erzürnen? Unaufgefordert schrieb ich ihm eine Quittung aus. Ich fragte nicht danach, wie er es zusammengekriegt hatte. Bei seiner Fortune im Geschäftsleben höchstwahrscheinlich nicht durch den Verkauf seiner kleinen Drogenhandlung. Vermutlich war ihm Papachen noch mal beigesprungen in der richtigen Annahme, dass ihm sonst unkontrollierbarer Ärger ins Haus gestanden hätte. Dafür konnte man schon mal den Rasen mähen.

Ich grinste und tippte mir grüßend an die Stirn. «Meine Empfehlung an die Eltern.»

Ich schwang mich wieder in die Corvette, und ab ging’s zurück in die große Stadt.

Nächster auf meiner Liste war Paul Lehmann mit seinem kleinen Elektroladen. Er war nicht da, seine Frau schmiss das Geschäft. Sie sagte mir, dass er auf Montage auf einer Baustelle wäre. Ich ließ mir die Adresse geben und fuhr hin. Sie lag so ziemlich genau am anderen Ende der Stadt. Freitagnachmittag quer durch Frankfurt — wissen Sie, was das bedeutet? Um das in einer vernünftigen Zeit zu schaffen, muss man schon ein paar Einbahnstraßen verkehrt rum fahren und sich hier reindrängeln und da eine obszöne Geste zeigen. An diesem Tag unterbot ich meine persönliche Bestzeit in dieser Disziplin sogar noch um fünf Minuten.

Die Baustelle war ein Areal von siebenstöckigen Büroklötzen aus Beton, die im Rohbau fertiggestellt waren. Der erste Schreihals von Polier, der mir über den Weg lief, hatte keine Ahnung von Lehmann und schickte mich zum Bauleiter, und der schickte mich quer über die Baustelle in die oberen Stockwerke eines dieser Kästen.

Der Weg dorthin war staubig und lebensgefährlich. Ständig donnerten von vorne und von hinten Baustellenlaster an einem vorbei und zogen dabei Staubschleppen hinter sich her, die sich über dem Gelände zu einer Art permanentem Sandsturm verwirbelten, in dem man kaum atmen konnte und praktisch blind war. Irgendwie schaffte ich es, ohne mich platt walzen zu lassen. Es folgte noch ein schweißtreibender Aufstieg in der glühenden Juninachmittagssonne über grob gezimmerte Bautreppen bis in den siebten Stock, dann hatte ich meinen Mann gefunden. Er stand in einem blauen Arbeitskittel auf einer Leiter und zog gerade Kabel durch einen Schacht in der Wand.

«Hallo Meister!» grüßte ich ihn.

Verdattert blickte er mich von oben herab an. «Wie kommen Sie denn hierher?»

«Kleiner Tipp von Ihrer Frau,» verriet ich ihm.

Ganz schnell kam er herunter geklettert und fragte erschrocken: «Sie haben ihr doch nichts erzählt?»

Wir haben ein kleines gemeinsames Geheimnis, von dem sein holdes Weib nichts wissen soll, und das hier nur insofern von Belang ist, als es mich einer gewissen Kooperationsbereitschaft seinerseits versichert.

Ich klopfte mir den Staub von den Kleidern und sagte: «Warum sollte ich?»

«Kommen Sie wegen dem Geld?»

«’türlich.» Ich nickte zu dem Remmidemmi unten auf der Baustelle. « Oder glauben Sie, ich riskiere Kopf und Kragen nur für einen kleinen Plausch mit Ihnen?»

Er wischte sich die Hände am Kittel ab. «Ich habe es nicht.»

«Verstehe, dass Sie es nicht auf die Baustelle mit schleppen wollen. Dann fahren Sie eben nach Hause und holen es.»

«Nein, ich meine, ich habe es noch nicht zusammen. Ich hab noch nicht für alle Geräte Abnehmer gefunden.»

Langsam wurde ich ungehalten, und barsch stellte ich fest: «Das ist Ihr Bier. Ich habe geliefert und will das Geld für meine Ware.»

«Ich brauche noch etwas Zeit.»

Ich ahnte schon, worauf das hinaus lief: nächste Woche, übernächste Woche… Aber so gut waren wir nun auch wieder nicht miteinander befreundet. So gut bin ich mit niemandem befreundet. Ich sagte: «Heute Abend um sieben im Büro bei Raff. Entweder Sie haben es dabei, oder Sie müssen eben einen Kredit aufnehmen, die sind da praktischerweise gleich zum Mitnahmepreis zu haben.»

Ich winkte ihm zu und empfahl mich. Ich glaube, er brauchte noch eine ganze Weile, bis das Zittern in seinen Knien nachgelassen hatte und er sich wieder auf die Leiter wagen konnte.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich in der Stadt. Kaufte mir zur Feier des Tages mal einen ordentlichen Pfeifentabak, setzte mich in ein Straßencafé und schaute den Mädchen nach und so weiter… Dann machte ich mich auf den Weg ins Hauptquartier zur Wochenabrechnung.

Von Raff wurde ich (genauer: das Geld) schon sehnsüchtig erwartet.

Zunächst blätterte ich ihm die Raten der Burgsmüllers hin und erklärte großspurig: «Der Burgsmüller hat so einen Schiss vor mir, dass er seine Alte lieber auf den Strich schicken würde, als noch mal einen Besuch von mir zu riskieren, glaube ich.»

«Soso, glauben Sie,» brummte Raff, mit geübter Hand das Geld zählend.

Dann kamen die Zehntausend von Sven. Ich sagte: «Und der verlorene Sohn ist wieder in den Schoß seiner Familie zurückgekehrt und dafür reich belohnt worden.»

Raff zählte auch diesen Betrag und informierte mich, dass das Cabrio schon einen Abnehmer gefunden hatte. Ein kroatischer Gemüsehändler hatte es unbedingt haben wollen. Vermutlich um seine Paprikaschoten vom Großmarkt damit abzuholen. Ich ließ mir den Vertrag zeigen. Unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung hatte die Mühle ihren Besitzer für immerhin vierzehntausendsiebenhundertachtundsechzig Kröten gewechselt. Machte einen Überschuss von viertausendsiebenhundertachtundsechzig Mäusen über den Außenstand, wovon mir die Hälfte zustand, so ist die Abmachung zwischen Raff und mir. Wie aus der Pistole geschossen — im Kopfrechnen bin ich richtig gut, wenn’s um Geld geht — sagte ich: «Dann krieg ich von Ihnen zweitausenddreihundertvierundachtzig Eier.»

Widerwillig trennte Raff sich wieder von einem Teil des gerade eingenommenen Geldes und zählte die Scheine ab. Zum Schluss zückte er noch sein Portemonnaie, kramte das nötige Münzgeld heraus und schob mir die Summe demonstrativ, fast anklagend herüber. Irgendwie hat er die Gabe, einem das Gefühl zu vermitteln, etwas Ungesetzliches zu tun, wenn man Geld von ihm nimmt.

«Und was ist mit Schiebes Geld?» forschte er.

Ich sah nach der Uhr. «Müsste ungefähr in einem Viertelstündchen hier sein.»

«Etwas spät,» meinte er säuerlich. «Ich glaube fast, da muss ich Verzugszinsen berechnen.»

Physiker behaupten, Lichtgeschwindigkeit sei das absolut höchste Tempo, das im Universum erreicht werden kann. Sie irren sich, Verzugszinsen bei Raff kann man sich noch viel schneller einhandeln. Man ist praktisch da, bevor man losgefahren ist. Übrigens mal keine Erfindung von Raff, auch im ach so ehrbaren Handwerk ist es weit verbreitete Praxis, dass die Rechnung schon fix und fertig und geschrieben ist, noch bevor die Arbeit überhaupt angefangen wurde. Vom Beschiss bei Arztabrechnungen ganz zu schweigen.

«Wie sieht’s eigentlich mit den Pennerkrediten aus? Gibt’s noch mehr davon?»

«Ich habe noch keinen vollen Überblick,» wiegelte er ungehalten ab.

Aha, es gab also noch welche. Schöne Aussichten.

Es klopfte zaghaft an der Tür. Raff bellte sein übliches «Herein!», und Lehmann trat schüchtern ein. Er trug immer noch seinen blauen Kittel und blickte fragend zwischen Raff und mir hin und her.

«Nur zu,» ermunterte ich ihn, «immer her mit der Marie.»

Er brachte einen Umschlag zum Vorschein und deponierte ihn vorsichtig auf dem Tisch. Raff schnappte ihn sich und begutachtete den Inhalt und fragte kurz: «Wieviel?»

«Achttausend, wie abgemacht,» antwortete Lehmann.

«Ein Teil davon gehört mir,» informierte ich Raff.

Er blickte mich scharf an. «Wofür?»

«Schmerzensgeld, dieses Geld musste ich hart erarbeiten,» erklärte ich ihm und rieb mir dabei das Kinn.

Raff blickte Lehmann an. «Ist noch was?» Und als der den Kopf schüttelte, entließ er ihn mit einer großzügigen Geste zur Tür hin und sagte: «Sie können gehen.»

Und Lehmann zog sich zurück still und bescheiden, wie er gekommen war.

«Wolln mal sehn,» brummelte Raff und zählte die Scheinchen. «Fünftausend hat mit dieser Schiebe geschuldet, und vom Verwertungsüberschuss gehen dann noch mal fünfzig Prozent an mich…»

«Halt!» protestierte ich. «Viertausend hat er Ihnen geschuldet, ich kriege tausend fürs Inkasso, und der Rest gehört mir, weil es meine Verwertung war.»

«Sie machen Privatgeschäftchen im Namen der Firma?» lächelte Raff böse.

«Ich hab Ihnen Ihr Geld besorgt mit Zins und Zinseszins, und den Rest hab ich mir verdient durch meine brillante Kombinationsgabe und Aktivierung meiner eigene Beziehungen.»

«Machen Sie sich nicht lächerlich,» sagte er abfällig. «Hier sind Ihre Tausend fürs Inkasso und noch mal fünfzehnhundert obendrauf. Seien Sie froh, dass ich Ihnen die Verzugszinsen nicht noch abziehe, sondern auf meine Kappe nehme.»

Was Raff in seinen Krallen hat, gibt er nicht mehr her. Es war ein Fehler von mir gewesen, Lehmann den Zaster hier abliefern zu lassen. Ich hätte ihn mir direkt bei ihm holen oder ihn wenigstens draußen abfangen sollen. Diese Unaufmerksamkeit hatte mich gerade fünfzehnhundert Mücken gekostet. Meine Birne war wohl ein bisschen weich geworden von der vielen harten Arbeit, es wurde wirklich Zeit für ein entspannendes Wochenende.


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