Bret Harte.

Aus: Geschichte der englischen Litterattur in neunzehnten Jahrhundert– Karl Bleibtreu, Leipzig 1888 Man kann der amerikanischen Litteratur einen Zug nicht abstreiten, der ihr autochthones Herauswachsen aus einer jungfräulichen Urnatur anzeigt: ein tiefes, gesundes Behagen an der Natur, das mit dem Blick des Jägers und des Landmanns ihre Reize geniesst. Wenn sich der Blumengrund der Thäler entrollt, wenn die Knospen aus ihrer Silberschale bersten, wandert der Dichter sinnend umher und betrachtet die Azaleen am Ufer, das Fünffingerkraut am Ackersaum. Am Fingerhut, Lolch und Schierling entgehen ihm nicht die Veränderungen ihrer Fäden und Federn. Sassafras und Ahorn schmücken sich für ihn im Herbste mit Gold und Karmosin, Enzian und Aster flüstern duftige Erntelieder, die Kastanienschalen . . . weiter lesen

Verteidigung von Detektivgeschichten

Will man auf den wahren psychologischen Grund für die Verbreitung von Detektivgeschichten kommen, ist es notwendig, sich von einer Menge bloßer Phrasen freizumachen. Es ist beispielsweise nicht wahr, daß die Bevölkerung schlechte Literatur guter vorzieht und zu Detektivgeschichten greift, weil sie schlechte Literatur sind. Der bloße Mangel künstlerischer Feinheit macht ein Buch nicht populär. Das deutsche Reichskursbuch enthält wenig Lichter psychologischer Komödie, und doch wird es nicht fieberhaft an Winterabenden laut vorgelesen. Wenn Detektivgeschichten überschwänglicher gelesen werden als Kursbücher, geschieht es sicher, weil sie künstlerischer sind. Viele gute Bücher sind zum Glück populär gewesen; viele schlechte Bücher sind – ein weit größeres Glück noch – unpopulär . . . weiter lesen

Die ersten Stunden des Krieges von 1914

Jener Sommer 1914 wäre auch ohne das Verhängnis, das er über die europäische Erde brachte, uns unvergeßlich geblieben. Denn selten habe ich einen erlebt, der üppiger, schöner, und fast möchte ich sagen, sommerlicher gewesen. Seidenblau der Himmel durch Tage und Tage, weich und doch nicht schwül die Luft, duftig und warm die Wiesen, dunkel und füllig die Wälder mit ihrem jungen Grün; heute noch, wenn ich das Wort Sommer ausspreche, muß ich unwillkürlich an jene strahlenden Julitage denken, die ich damals in Baden bei Wien verbrachte. Ich hatte mich zurückgezogen, um in diesem kleinen romantischen Städtchen, das Beethoven sich so gerne zum Sommeraufenthalt wählte, diesen Monat ganz konzentriert der Arbeit zu widmen und dann den Rest des Sommers bei Verhaeren, dem verehrten Freunde, . . . weiter lesen

Universitas vitae

Endlich war der lang ersehnte Augenblick gekommen, da wir mit dem letzten Jahr des alten Jahrhunderts auch die Tür des verhaßten Gymnasiums hinter uns zuschlagen konnten. Nach mühsam bestandener Schlußprüfung – denn was wußten wir von Mathematik, Physik und den scholastischen Materien? – beehrte uns, die wir zu diesem Anlaß schwarze feierliche Bratenröcke anziehen mußten, der Schuldirektor mit einer schwungvollen Rede. Wir seien nun erwachsen und sollten durch Fleiß und Tüchtigkeit unserem Vaterlande Ehre machen. Damit war eine achtjährige Kameradschaft zersprengt, wenige meiner Gefährten auf der Galeere habe ich seitdem wiedergesehen. Die meisten von uns inskribierten sich an der Universität, und neidvoll blickten uns diejenigen nach, die sich mit anderen Berufen und . . . weiter lesen

Carl Schurz, Lotse

Uns allen ist klar, dass der Tod von Carl Schurz ein schwerer Verlust für das Land ist; und einige von uns fühlen auch, dass er für den einzelnen und ganz persönlich ein schwerer Verlust ist. In der Regel hatte ich immer genügend Vertrauen – vielleicht zu viel Vertrauen – in meine Fähigkeit für mich selbst die richtige und sichere politische Fahrrinne zu finden und ihr über alle Untiefen hinweg ins tiefe Wasser zu folgen ohne aufzulaufen; aber in den letzten dreißig Jahren gab es immer wieder Zeiten, wo mir dieses Vertrauen abhanden kam – dann steuerte ich in das Kielwasser von Carl Schurz und sagte mir: "Er ist so sicher wie Ben Thornburgh." Als ich ein junger Lotse auf dem Mississippi war, zählte die Bruderschaft unter ihren Meistern drei Unvergleichliche: Horace Bixby, Beck . . . weiter lesen

Schriftstellernöte

Offener Brief des Dr. Heine an Herrn Julius Campe, Inhaber der Hoffmann und Campeschen Buchhandlung zu Hamburg Mein liebster Campe! Wenn Sie oder andere darauf gerechnet haben, daß mir der »Telegraph« des Herrn Gutzkow hier nicht zu Gesicht komme, irrten Sie sich. Dasselbe ist der Fall, wenn Sie sicher darauf bauten, daß ich auf die darin abgedruckte Erklärung in betreff des »Schwabenspiegels«, aus persönlichen Rücksichten, nichts erwidern würde. Enthielte jene Erklärung nur eine rohe Beleidigung, so würde ich gewiß schweigen, alter Freundschaft willen, auch aus angeborener Milde die aufbrausenden Mißlaunen des Gemütes gern entschuldigend, zumal in dieser schweren Zeit, wo soviel Widerwärtigkeiten wie auf den Schriftsteller, so auch auf den Buchhändler eindringen und einer . . . weiter lesen

Die Sonnenfinsternis am 8. Juli 1842*

Es gibt Dinge, die man fünfzig Jahre weiß, und im einundfünfzigsten erstaunt man über die Schwere und Furchtbarkeit ihres Inhaltes. So ist es mir mit der totalen Sonnenfinsternis ergangen, welche wir in Wien am 8. Juli 1842 in den frühesten Morgenstunden bei dem günstigsten Himmel erlebten. Da ich die Sache recht schön auf dem Papiere durch eine Zeichnung und Rechnung darstellen kann, und da ich wußte, um soundso viel Uhr trete der Mond unter der Sonne weg und die Erde schneide ein Stück seines kegelförmigen Schattens ab, welches dann wegen des Fortschreitens des Mondes in seiner Bahn und wegen der Achsendrehung der Erde einen schwarzen Streifen über ihre Kugel ziehe, was man dann an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten in der Art sieht, daß eine schwarze Scheibe in die Sonne . . . weiter lesen

Aus Braunschweig.

(1808.) Am 13. November 1806 bin ich in einem Ländchen von zweihunderttausend Einwohnern, das berühmt durch seinen Fürsten (Karl Wilhelm Ferdinand) ist, angekommen. Das Herzogtum Braunschweig ist, wie mir scheint, das bekannteste unter allen den kleinen Fürstentümern Deutschlands. Wenn man sich eine große lehmige Ebene mit Sandinseln, nach Norden zu abfallend, vorstellt, hat man ungefähr ein Bild dieses Landes von sechzig Wegstunden im Umkreis. Ein paar Geländeerhebungen gibt es indessen: der Elm, wo wir auf die Hirschjagd gegangen sind, und das Assegebirge, wo ich zwei angenehme Tage verlebt habe. Man darf sich nicht einbilden, daß der zweiundfünfzigste Breitengrad, unter dem Braunschweig liegt, sich durch fünfzehn bis zwanzig Grad Reaumur und schönen Sonnenschein fühlbar . . . weiter lesen

Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde

Urzeit Diese kleine Literaturgeschichte verfolgt weder philosophische noch philologische Absichten. Sie ist nichts als der Versuch einer kurzen, volkstümlichen, lebendigen Darstellung der deutschen Dichtung. Die Dichtung eines Volkes beruht auf dem Eigentümlichsten, was ein Volk haben kann: seiner Sprache. In diesem Sinne wird und soll sie immer »völkisch« sein. Die deutsche Dichtung ist vergleichbar einem Baum, der tief in der deutschen Erde wurzelt, dessen Stamm und Krone aber den allgemeinen Himmel tragen hilft. Es gibt eine deutsche Erde. Der Himmel ist allen Völkern gemeinsam. Blüten vom Baum der deutschen Dichtung mögen vom Wind da- und dorthin getragen werden. Zu Früchten reifen werden nur die, die am Baum bleiben. Sie werden im Herbst geerntet werden, und im Schatten des . . . weiter lesen

Ein Tag bei Albert Schweitzer

Ein vollkommener Tag ist selten. So hat, der ihn erlebt und gerade heute erleben darf, die Pflicht, besonders dankbar zu sein und dieser Dankbarkeit das Wort zu lassen. Schon der Morgen gab ein großes Geschenk. Seit Jahr und Tag stand man wieder einmal vor dem Straßburger Münster, dieser vielleicht schwerelosesten Kathedrale der europäischen Erde. Daß frühwinterlicher Nebel den Himmel dunkelte und dem Horizont einen stumpfen Ton gab, vermochte die Wirkung nicht zu mindern; im Gegenteil, wie von innen glühend in seinem einzigartigen Rosagestein stieg mit seinen Hunderten gemeißelten Gestalten dieses quaderne Spitzenwerk empor, selig leicht und doch unverrückbar, jeden aufhebend in sein beschwingtes Empor. Wie außen in die Höhe beglückt emporgeschwungen, spürt man innen, abermals . . . weiter lesen

Geschichte der Weltliteratur in einer Stunde

Wenn wir Deutschen nicht aus dem engen Kreise unserer eigenen Umgebung hinausblicken, so kommen wir gar zu leicht in einen pedantischen Dünkel. Ich sehe mich daher gern bei fremden Nationen um und rate jedem, es auch seinerseits zu tun. Goethe Die Sehnsucht nach dem Licht Das Volk der Mitte und der Vermittlung Einleitung Als untrüglicher Beweis für das Dasein Gottes ragt das mystische Gebäude der Weltliteratur in Raum und Zeit, Traum und Ewigkeit. Mag beim Brand von Alexandria die kostbare Bibliothek in Flammen aufgehen, mit ihr das edelste Erbe der altgriechischen und altägyptischen Dichtung, mögen chinesische Kaiser die alten Schriften verbrennen, um jede Brücke nach der Vergangenheit abzubrechen um der Zukunft willen, mögen katholische Bischöfe die Dichtungen der Azteken . . . weiter lesen

Anmerkung zu Joyce’s ›Ulysses‹

Gebrauchsanweisung: man suche zuerst nach einem soliden Stützpunkt, um diesen Mammutroman nicht während des Lesens unablässig in der Hand halten zu müssen, denn dieser Band umfaßt fast 1500 Seiten und liegt einem wie Blei in den Gelenken. Zuvor nehme man noch sorgfältig zwischen den zweiten und dritten Finger die beigelegten Prospekte über »Das größte Prosawerk des Jahrhunderts« und den »Homer unserer Zeit«, reiße diese lautpaukenden, übertreiblichen Reklamezettel von einem bis zum anderen Ende durch und werfe sie in den Papierkorb, um nicht zu phantastischen Erwartungen oder Widerspruch im voraus gereizt zu werden. Dann setze man sich in einen Fauteuil (denn es wird lange dauern) und hole alle Geduld und Gerechtigkeit aus sich hervor (denn man wird sich auch ärgern) und beginne: Gattung: . . . weiter lesen

Paris – London

Für das erste Jahr der eroberten Freiheit hatte ich mir Paris als Geschenk versprochen. Ich kannte diese unerschöpfliche Stadt nur flüchtig von zwei früheren Besuchen und wußte, daß, wer als junger Mensch ein Jahr dort gelebt, eine unvergleichliche Glückserinnerung durch sein ganzes Leben mitträgt. Nirgends empfand man mit aufgeweckten Sinnen sein Jungsein so identisch mit der Atmosphäre wie in dieser Stadt, die sich jedem gibt und die keiner doch ganz ergründet. Ich weiß es wohl, dieses selig beschwingte und beschwingende Paris meiner Jugend ist nicht mehr; vielleicht wird ihm niemals mehr jene wunderbare Unbefangenheit zurückgegeben werden, seit die härteste Hand der Erde ihm das eherne Brandmal herrisch aufgedrückt. In der Stunde, da ich diese Zeilen zu schreiben begann, . . . weiter lesen

In der Strafkolonie

Das ist nicht wahr, wenn die Leute behaupten, Träume seien verschwommen. »Jeder ist, während er träumt, ein Shakespeare«, sagt der Weise, und noch im unsinnigsten Phantasma der Nacht stehen Konturen und Farben unverrückbar fest. Bäume zum Greifen und saftig grün, und in den Gesichtern der Geträumten kann man die Fältchen mit den Fingern antasten. Klar und scharf ist alles im Traum. So unerbittlich hart, so grausam objektiv und kristallklar ist dieser Traum von Franz Kafka: ›In der Strafkolonie‹ (bei Kurt Wolff in München erschienen). Dieses schmale Buch, ein wundervoller Drugulin-Druck, ist eine Meisterleistung. Seit dem ›Michael Kohlhaas‹ ist keine deutsche Novelle geschrieben worden, die mit so bewußter Kraft jede innere Anteilnahme anscheinend unterdrückt, . . . weiter lesen

Phantasie

Anläßlich meiner kleinen Betrachtung ›Die steckengebliebene Poesie‹ habe ich wieder einmal eine größere Anzahl von groben Briefen bekommen. Diese kamen aber nicht, wie man glauben sollte, von Menschen, die im Naturalismus großgeworden sind und daher meine Erörterungen als eine Attacke gegen ihre Jugendliebe hätten auffassen dürfen, auch nicht von den ganz alten Herren, die wahrscheinlich geneigt sein werden, meine Ansicht als Rückkehr zum Wahren, Schönen, Guten, nämlich zur Butzenscheibe mißzuverstehen, sondern von lauter jungen Damen und Herren (die Jugend erkannte ich an der Diktion, das Geschlecht an der Orthographie). Ich vermute, daß es sich hier um Personen handelt, die die naturalistischen Dichtungen eben erst kennengelernt haben und nun mit voller Frische und Eindrucksfähigkeit . . . weiter lesen

Büberei

In Frankfurt am Main war ich nur drei Jahre auf dem Gymnasium. Dann wurde ich hinausgeschmissen. Mein Ordinarius erklärte plötzlich eines Tages, einer von uns beiden könne die Klasse nicht mehr betreten. Der Rektor entschied sich für mich. Als meine Anverwandten weinend bei jenem Lehrer erschienen und ihn fragten, was denn um Gottes willen gegen mich vorläge, erwiderte er: »Es ist nichts Bestimmtes gegen ihn zu monieren. Aber er ist ein Lausbub.« Er strich seinen kakaofarbigen Vollbart und fügte drohend hinzu: »Mit fünfzehn Jahren!« Ich habe inzwischen über diese Frage noch öfters nachgedacht und gefunden, daß ein Lausbub etwas sehr Erfreuliches ist. Denn ich habe erkannt, daß die Menschen überhaupt nur in zwei Gruppen zerfallen: in Lausbuben und sogenannte ›ernste Menscher‹, . . . weiter lesen

Goethe und Eckermann – Gespräch über das Bogenschießen

»Wie aber in aller Welt«, sagte Goethe, »sind Sie hier in Weimar zu Pfeil und Bogen gekommen?« – »Zu den Pfeilen«, erwiderte ich, »habe ich mir in dem Feldzuge von 1814 ein Modell aus Brabant mitgebracht. Das Schießen mit Pfeil und Bogen ist dort allgemein. Es ist keine Stadt so gering, die nicht ihre Bogengesellschaften hätte. Sie haben ihren Stand in irgendeiner Schenke, ähnlich unseren Kegelbahnen, und vereinigen sich gewöhnlich spät am Nachmittage, wo ich ihnen oft mit dem größten Vergnügen zugesehen. Was waren das für wohlgewachsene Männer und was für malerische Stellungen, wenn sie die Sehne zogen! Wie waren die Kräfte entwickelt, und wie waren sie geschickte Treffer! Sie schossen gewöhnlich in einer Entfernung von sechzig bis achtzig Schritt nach einer Papierscheibe . . . weiter lesen

Der Feldzug von 1813 bis zum Waffenstillstand

Als der Strom des Sieges sich von Moskau unaufhaltsam bis über den Njemen über Preußens und Polens Grenzen fortwälzte, zersprangen die Zügel, woran die Tyrannei eines Eroberers die deutschen unterjochten Völker zu seinen Zwecken hinleitete. Sie hatten wie eingespannte Sklaven an seinem Triumphwagen ziehen müssen. Wie durch ein Gebot Gottes sprangen Ketten und Zügel. Doppelte Schande wäre es gewesen, wenn sie, der Gewalt entrissen, der Schmach entbunden, frei wie sie waren, willig und gehorsam hinter ihren Treibern hergegangen wären, um ihren Hals dem Joch von selbst wieder anzubieten. Diesen Trieb zur Sklaverei hat nicht das schlechteste unter den Tieren, und nur ein ganz verderbtes Herz könnte den Menschen unter das Tier erniedrigen. Das kleine preußische Heer, vergessen . . . weiter lesen

Auslandsberichte

Wien, 19. November. Aus Amsterdam wird uns gemeldet: Nach Mitteilungen der Pariser Presse hat der „Daily Telegraph“ ein Telegramm des „New York Herald“ aus Konstantinopel erhalten. Danach soll die Brotkarte in Berlin eingeführt werden Zeitungsmeldung aus dem Krieg. Was im Ausland von den Korrespondenten der großen Zeitungen verlangt wird, ist heller Wahnsinn. Die ungeheuern Spesen, mit denen sich die großen Zeitungsverlage belasten, gehen monatlich in die fünfstelligen Zahlen: es wird telephoniert und telegraphiert, telegraphiert und telephoniert. Was wird telephoniert? Es gehört kein übermäßig geübtes Auge des Routiniers dazu, um den Kern jedes Auslandsberichts sofort zu erkennen. Man wird nach der Lektüre dieser Meldungen . . . weiter lesen

Aus dem literarischen Berlin

Der Sonntagsverein (1833) Wer kennt nicht den Berliner Sonntagsverein, den Rival der Mittwochsgesellschaft? Wenigstens ist es noch nicht vergessen, dass der wirkliche Geheime Intendanzrat Saphir vor vier, fuenf Jahren in Berlin jenen ersten Verein gruendete und ihn witzig nicht die sondern den Sonntagsgesellschaft nannte, um jede Beziehung auf die Sontag in diesem Namen zu unterdruecken und bei der Nachwelt der Vermutung zuvorzukommen, als sei Willibald Alexis, der Enthusiast, jenes Vereins Stifter gewesen. Saphir wusste diese Gesellschaft bald zu bevoelkern. Die Zahl seiner Schueler und Verehrer war beinahe ebenso gross als die seiner Feinde. Saphir zeigte, dass der Witz nichts gelernt zu haben brauchte, dass die Phantasie alle Luecken ausfuelle und der Goetterfunke auf keine Schulzeugnisse . . . weiter lesen