3. Schwierige Patienten

Gegen Mittag saß ich an einem Fenstertisch in einer schäbigen, verdreckten Kneipe im Hafengebiet. Die Fenster waren groß und schmutzig und die alte, abblätternde Farbe war schwarz von Fliegendreck. In der Luft hing zäh und schwer ein nebliges Gemisch aus abgestandenem Tabakrauch und Dünsten von ranzigem Fett. Und überall, wo man hinlangte, klebten einem die Finger fest. Nach meinem Geschmack war diese Spelunke zwar nicht gerade, aber ich hatte es mir nicht aussuchen können; ich war geschäftlich hier. Vor mir hatte ich eine Tasse Kaffee — und Anton Schiebe, ein gewieftes Kerlchen mit einem verstockten, abgefeimten Mausgesicht. Er steckte in einer verschossenen blauen Arbeitshose mit Latz und beobachtete mich mit schmalen Augen.

Manche Leute machen Geld wie Heu, er machte Schulden wie Heu. In nicht mal zwei Jahren hatte er es geschafft, so viele zu machen, dass er jetzt die Kuckuckskleber so ziemlich aller umliegenden Gerichtsbezirke auf dem Hals hatte. Raff hatte einen Kleinkredit zu beklagen, von dem er noch keinen einzigen Cent wiedergesehen hatte. Man muss sich das mal vorstellen, verfolgt von erbosten Gläubigerhorden und fast allen Gerichtsvollziehern im Umkreis von fünfzig Kilometern, gehetzt wie ein Hase beim Kesseltreiben, gepfändet bis auf die Unterhosen, auf unabsehbare Zeit dazu verdammt, vom absoluten Existenzminimum zu leben. — Ein Mann, der nichts mehr zu verlieren hat? Ein Mann, bei dem nichts mehr zu holen ist? Ein hoffnungsloser Fall? Für einen Amateur vielleicht. Für mich nicht. Ich liebe aussichtslose Fälle, allein schon wegen der erhöhten Provision. Ich bin ein ausgesprochener Fachmann für aussichtslose Fälle.

Schiebe nahm einen tüchtigen Schluck von seinem Bier, wischte sich den Schaum mit dem Ärmel von den Lippen und grinste mich frech an. «Glauben Sie, dass Sie der erste wäre, der Geld von mir will?»

«Aus Startnummern mache ich mir nicht viel,» konterte ich kalt.

«Bei mir ist nichts mehr zu holen,» stellte er nicht unzufrieden fest. «Nicht das kleinste Fitzelchen. Da können Sie die Kuckuckskleber fragen.»

Ich schaute ihm sehr tief in seine Knopfaugen und forderte ihn auf: «Vergessen Sie die Kuckuckskleber. Es spielt überhaupt keine Rolle, was die sagen. Wie zahlungsunfähig jemand ist, hängt ausschließlich von ihm selbst ab. Wer sich anstrengt und sich ordentlich den Arsch aufreißt, der wird immer Bares auf der Kralle haben. Es geht also allein um Sie, Sie sind am Drücker, strengen Sie sich an, und reißen Sie sich den Arsch auf, und wir werden Freunde sein.»

«Freunde sein — scheiß drauf! Mein Lohn ist fast bis auf Null runtergepfändet! Die paar Euro, die mir bleiben, brauch ich zum Leben, Mann!»

«Wenn Sie mit dem Geld nicht hinkommen, müssen Sie eben dazuverdienen. Es gibt einen Haufen Jobs, die man nebenbei machen kann.»

«Bloß, damit mir der Zaster gleich wieder abgegriffen wird? — Nee danke, für die Kuckuckskleber reiß ich mir kein Bein aus.»

Gedankenvoll blickte ich zu den Lagerhallen einer Spedition auf der anderen Straßenseite hinüber. Schiebe war dort Lagerarbeiter (fragen Sie mich nicht, was es für einen Knirps wie ihn in einem Lager zu tun gab). Gerade kurvte ein belgischer Sattelschlepper auf den Hof zwischen den langen, grauen Hallen. Ich dachte an die vielen schöne Dinge des Lebens, die da drüben in Kisten verpackt und auf Paletten gestapelt herumstanden — Hifi-Geräte, Computer, DVD-Anlagen, Fotoapparate, Bordeaux-Weine, und all die anderen heiß begehrten Sachen, die man im Handumdrehen zu Geld machen konnte… Ich sagte: «Die Kuckuckskleber müssen ja nicht unbedingt davon erfahren. Längst nicht alle Jobs muss man durch die Bücher laufen lassen.»

Er glotzte mich an. «Ah, jetzt kapier ich, Sie glauben wohl, in Ihrem Fall würd ich eine Ausnahme machen und mir ’n Bein ausreißen, bloß, weil Sie es sind, wie?»

Ich lächelte ihn an und zwinkerte zuversichtlich mit den Augen. «Ich bin sicher, Sie werden es tun.»

«Und wieso sollte ich ausgerechnet zwischen Ihnen und dem Rest der Welt einen Unterschied machen, hä?»

«Vielleicht weil ich mich nicht so an Recht und Gesetz halte wie der Rest der Welt.»

Ich dachte, ich hätte mich deutlich genug ausgedrückt, aber sein Spatzenhirn begriff überhaupt nichts, und er warf sich gegen die Stuhllehne zurück, patschte mit der flachen Hand auf den Tisch und blökte: «Nee, nee, in dieser Beziehung bin ich total ausgebucht. Kommen Sie in fuffzehn Jahren wieder mal vorbei, vielleicht hab ich dann was für Sie.»

«In fünfzehn Jahren werden Sie die Zinsen nicht mal mehr mit ’nem Sechser im Lotto finanzieren können,» sagte ich nachdenklich.

«Ist doch nicht mein Problem,» versetzte er patzig. «Das liegt doch an Ihren Zinsen!»

Ich starrte ihn lange und durchdringend an, so lange bis er nervös wurde und auf seinem Stuhl herumzurutschen begann. Dann erklärte ich kalt: «Ich mache mir Sorgen um Sie, mein Freund.»

«Sorgen?» gluckste er. «Sie sich um mich?»

Ich nickte langsam. «Für einen, bei dem die Kacke so am Dampfen ist wie bei Ihnen, haben Sie verdammt wenig Phantasie.»

«Scheiß auf Ihre Phantasie, davon kann ich mir auch nichts kaufen.»

«Sie sollen sich ja auch gar nichts kaufen. Ich will, dass Sie sich ein bisschen anstrengen — das könne Ihnen eine Menge Ärger ersparen.»

Er schob einen Ellenbogen auf den Tisch. «Sie wollen mir also Ärger machen.»

«Wenn Sie’s drauf anlegen — massenhaft.»

«Und was ist das, was ich jetzt schon habe? Ringelpietz mit Anfassen, oder was?»

«Auf alle Fälle nicht die Sorte Ärger, die ich meine,» klärte ich ihn auf, und das meinte ich verdammt ernst. Ich hatte mich ein bisschen mit seinem Privatleben befasst und nach schwachen Punkten Ausschau gehalten. In jedem Privatleben wimmelt es nur so von schwachen Punkten, wenn man scharf genug hinguckt. Die Keller sind voller Leichen. Und ich gehe nur sehr ungern mit leeren Händen in ein Kundengespräch. In meinem Job muss man eben auch ab und zu ein bisschen Detektiv sein. Interessante Initimitäten kriegt man nicht mit dicken Muskeln und flotten Sprüchen raus, dazu braucht man schon eine feine Spürnase und ein Faible für schmutzige Wäsche. Und von beidem habe ich reichlich, das können Sie mir glauben.

Bei Schiebe lag der Fall so, dass er eine ausgeprägte Neigung hatte, sich wahllos in den Nachtclubs der Stadt rumzutreiben, überall den dicken Max zu markieren und mit vollen Händen Geld für flotte Mädchen und Ströme von Schampus zum Fenster rauszuwerfen — Geld, das Leuten wie Raff gehörte. Mir war keine idiotischere Methode bekannt, finanziellen Selbstmord zu begehen.

So dämlich war er allerdings nicht auf die Welt gekommen. Es war wieder mal eine Frau, die ihn so weit gebracht hatte — aus heiterem Himmel durchgebrannt mit einem anderen — sagten die Leute. Und seitdem ging’s bergab mit ihm. Weiber eben…

An und für sich ist so ein Lotterleben noch kein brauchbarer Ansatzpunkt. Viele Männer bilden sich ein, sich in Nepplokalen großtun zu müssen, und viele tun es mit gepumpten Geld. Aber da gab es noch seine Mutter, eine alte, bettlägerige Frau, die von alledem nicht die geringste Ahnung hatte und große Stücke auf ihren Sohnemann hielt (welche Mutter täte das nicht?) — und ein sehr schwaches Herz hatte. Die Nachbarin, die nach ihr schaute, hatte mir gesagt, dass schon die kleinste Aufregung sie umbringen könne. — Ein schwaches Herz und ja keine Aufregung! Das war genau das, was ich brauchte. Es war ein Holzhammer, wo der hintraf, würde kein Gras mehr wachsen. Vor meinem geistigen Auge schrumpfte Schiebe schon zu einem elenden kleinen Wurm, krümmte und wand sich unter meinen unerbittlichen Blicken und flehte mich untertänigst an, mir alle Wünsche erfüllen zu dürfen. Mir kommen öfter solche Visionen bei der Arbeit, und sie sind gewiss nicht das Schlechteste an meinem Job.

Schiebe (der noch kein Wurm war) sagte mürrisch: «Wenn Sie was auf dem Herzen haben, spucken Sie’s aus und quatschen mich nicht mit Andeutungen voll, meine Mittagspause ist gleich rum.»

Ich nahm einen Schluck von der abgestandenen, säuerlichen Automatenbrühe, die sie hier unter der Bezeichnung Kaffee verkauften und erkundigte mich betont harmlos und beiläufig: «Wie geht’s eigentlich Ihrer Frau Mutter?»

Schiebes Gesicht nahm nacheinander so ziemlich alle Farbtöne an und war zum Schluss weiß und ausdruckslos wie ein leeres Blatt Papier. Es war ein köstlicher Anblick.

Er schluckte sichtbar und fragte rauh:» Was wollen Sie damit sagen, he?»

Gelangweilt blickte ich zum Tresen hinüber, der von der werktätigen Bevölkerung aus den umliegenden Betrieben belagert wurde. Unter der Neonreklame einer Brauerei drängten sich hart arbeitende Männer und brachten sich mit ein paar Bierchen für die zweite Halbzeit wieder in Form. «Ich habe mir sagen lassen, dass Ihre Mutter eine sehr ehrbare alte Dame ist, die noch nie im Leben jemandem auch nur einen Euro schuldig geblieben ist.»

«Sie wolln mich bei meiner Alten verpetzen?» raunzte er.

Ich sah ihn an, und ohne darauf einzugehen fuhr ich sorgenvoll fort: «Ich hörte, Sie hätte ein sehr, sehr schwaches Herz. Stimmt das?»

Das Blut schoss ihm wieder ins Gesicht, die Knopfaugen platzten ihm fast aus dem Kopf, und für einen Moment sah es so aus, als ob er explodieren würde. Aber dann blieb er doch in einem Stück, sprang auf, starrte mich aufgewühlt an und schrie: «Sie Schwein!»

Schwein? Nur Schwein? Da kommt doch hoffentlich noch was nach. Eine hübsche kleine Schimpfkanonade gespickt mit vielen zotigen Beleidigungen und obszönen Wendungen, möglichst solchen, die ich noch nicht kenne; man lernt schließlich immer gerne dazu.

Aber es kam nichts nach, wenigstens nicht in Worten, der Pinsel war einfach zu einfallslos, um sich richtig schön unanständig Luft zu machen. Was kam, war biederste Hausmannskost. Er fegte den Tisch leer und stürzte sich auf mich und rüttelte an meinen Aufschlägen. Ich ließ ihn sich ein bisschen austoben, dann griff ich ihm ins Dekolleté und würgte ihn mit seinem Hemdkragen, den Wicht. Das kühlte ihn ab, und das Handgemenge war vorbei.

Ich hielt ihn am Wickel fest und grinste ihn an. «Das ist nicht unbedingt die richtige Art, seine Schulden bei mir zu bezahlen.»

Hochrot machte er sich los und sah sich zum Tresen um, von wo alle Gesichter zu uns herüber blickten, und brüllte hinüber: «He, Kutte, komm mal her, da ist schon wieder so einer, der mich abkochen will!»

Ein muskelbepackter Kerl im Kleiderschrankformat löste sich aus der Menge und walzte heran. Er war noch ’ne ganzer Ecke größer als ich und mindestens einen halben Zentner schwerer. Alles an ihm war mit Muskeln vollgepackt, sehr wahrscheinlich auch der Hohlraum im Kopf, in dem bei einigen wenigen Leuten das Gehirn sitzt. Seine Visage war von dieser brutalen Einfältigkeit, die solche Kerle so gefährlich und so unaufhaltsam macht. Dicht vor mir blieb er stehen und narkotisierte mich mit seinem strengen Körpergeruch.

Mit harten Blicken schätzten wir uns ab. Ich schätzte, dass er so eine Art großer Bruder des Kleinen war oder auch nur das Kindermädchen. Vielleicht griff er dem Knirps im Lager beim Kistenstapeln unter die Arme, und der füllte ihm dafür jede Woche den Lottoschein aus.

Schiebe kläffte: «Bring dieser Arschgeige bei, dass bei mir nichts zu holen ist, aber so, dass er sich’s ein für allemal merkt. Los zeig’s ihm!»

Kutte fixierte mich schweigend mit kleinen blöden Augen und ließ dazu die Fingergelenke knacken.

Ich glaubte nicht, dass ich ihm gewachsen war, außer vielleicht mit einer abgesägten Schrotflinte in der Hand. Er glaubte es auch nicht und zeigte mir ein Grinsen, das den Charme einer Schrottpresse hatte.

Um uns herum war es plötzlich mucksmäuschenstill. Alle warteten. War das die berühmte Ruhe vor dem Sturm? Ich wusste es nicht. Jedenfalls war es eine jener seltenen Situationen, in denen mich vorübergehend leichte Selbstzweifel befallen. Manche Fälle sollte man lieber links liegen lassen und nie wieder anrühren. Es sah ganz danach aus, als ob ich mein Geld mal wieder mit richtiger Arbeit verdienen müsste. Widerwillig machte ich mich mit dem Gedanken vertraut, den Koloss zu Hackfleisch zu verarbeiten. Eigentlich hasse ich ja Gewalt…

Sein erster Schwinger kam mit telegrafischer Vorankündigung, und ich konnte ihm im großen und ganzen noch ausweichen, er schrammte nur hart an meinem Unterkiefer entlang. Fast gleichzeitig kam allerdings schon der zweite, und der saß schon wesentlich besser. Er erwischte mich voll in der Magengegend, bohrte sich mir ins Gedärm, explodierte dort und entfachte einen Feuersturm, der durch die Eingeweide hinaufraste, sich ins Gehirn sengte und an der Nasenspitze in Bündeln von grell zuckenden Blitzen entlud. Angeschlagen taumelte ich rückwärts, in der Magengrube wütete ein Großfeuer, ich krümmte mich zusammen. Ein Kinnhaken mit mindestens 500 PS richtete mich wieder auf. Meine Zähne schlugen knirschend aufeinander und fühlten sich plötzlich ganz taub an. Als nächstes traf mich ein Watsche, der sehr viel Anlauf genommen hatte und mir fast den Kopf abriss. In meinem Schädel ging ein Brillantfeuerwerk für mittlere Anlässe los, ich schraubte mich um die eigene Achse nach hinten weg, war für eine Sekunde leicht wie eine Daunenfeder, hob ab, flog über einen Tisch und krachte zwischen Stühlen hart auf den Boden. Die getroffene Gesichtshälfte brannte wie das Höllenfeuer, und ich war hundert Jahre alt. Der Kerl war eine echte Heimsuchung. Benebelt und blind grapschte ich zwischen den Stuhl- und Tischbeinen herum. Über mir ein Kreis von gaffenden Fratzen. Und mittendrin: Kutte. Breitbeinig und massig stand er da. Ich blinzelte zu ihm hinauf. Aus dieser Perspektive sah er ein bisschen eingelaufen und zusammengestaucht aus. Unter etwas anderen Umständen hätte ich mich darüber totgelacht, aber im Augenblick vertrug mein Gesicht überhaupt keine Späße, und ich ließ es bleiben.

Der Bursche bereitete mir Kopfzerbrechen. Seine Fäuste waren pures Dynamit, und er verstand verdammt gut damit umzugehen. Und er hatte mich genau dort, wo er mich haben wollte — am Boden.

Nach den internationalen Boxsportregeln würde ich wohl kaum mit ihm fertig werden. Ich befragte meine Abteilung für Spezialeffekte, kriegte von dort aber nur Vorschläge, die total unbrauchbar waren, weil ich dafür entweder einen Flammenwerfer oder mindestens zwanzig Meter Anlauf von hinten benötigt hätte. Ringsum scharrten Füße und erhob sich ein erwartungsvolles Gemurmel.

Und der Kleine hetzte seinen Kumpel auf: «Reiß ihm die Rübe ab, zeig’s ihm, mach ihn satt!»

Kutte trat Mobiliar beiseite, um Platz zu schaffen, und beugte sich zu mir hinunter. Seine klobigen Hände streckten sich mir entgegen, wurden größer und größer und wollten nach mir greifen. Und dann würde das Ganze wieder von vorne anfangen, und ich konnte nichts dagegen unternehmen. Den Leitfaden ‚Wie werde ich mit einer Planierraupe fertig?‘ hatte ich leider zuhause im Bücherregal stehen gelassen. Verfluchte Scheiße! Da gab’s nur noch eines: Ich bediene mich zwar nicht gerne der Waffen einer Frau, aber wenn sie wirksam sind…

Ich grinste. Er kapierte nichts und grinste auch. Eine Sekunde lang herrschte herzliches Einvernehmen zwischen uns. Er dachte, er hätte mich im Sack. Und ich freute mich darauf, ihm das schmerzlichste Erlebnis seiner Schlägerlaufbahn zu verpassen. Mit einem Wort, es gab keinerlei Probleme — für ihn nicht, für mich nicht.

Dann stemmte ich mich blitzschnell vom Boden ab, und noch bevor er mich packen konnte, trat ich ihm dermaßen in die Klöten, dass sie ihm fast wieder zu den Ohren rauskamen.

Zunächst einmal passierte nicht viel. Er gab nur ein ganz leises Wimmern von sich, eigentlich mehr so ein gepresstes Quieken, sein Gesicht verfärbte sich ins Violette, und er klaubte sich suchend zwischen seinen Beinen herum (Vorsicht! Vielleicht ist ja was abgegangen). Aber dann kam es, er blies die Backen auf wie ein Trompeter beim hohen C, die Augen quollen weit aus den Höhlen und er ließ einen Schrei los wie ein abgestochener Ochse und hüpfte auf einem Bein im Kreis herum. — Tja, an den Eiern trifft man eben den ganzen Mann.

Staunend schauten alle zu, wie er irre Tänze vollführte und fortwährend Jodler in den höchsten Tönen ausstieß.

Ich sprang auf, warf einen Arm um seinen Hals und nahm ihn in die Mangel. Er japste und ruderte wild mit den Armen und versuchte, an meine Nieren heranzukommen. Aber nach diesem Mittschiffsvolltreffer war er nicht mehr der Alte, und ich gab ihm den Rest und drückte ihm erbarmungslos den Hals zu. Langsam ging ihm die Luft aus, und er wurde ruhiger. Minutenlang hielt ich ihn im Schwitzkasten, und kein Wort fiel. Stufenweise verstärkte ich den Druck weiter, bis er blau anlief und nur noch röchelte. Dann lockerte ich den Griff ein wenig und fragte hämisch: «Na, was ist, wo bleibt der Denkzettel?»

Er gab erstickte Laute von sich, hustete, fluchte und sagte auch mal was: «Zum Teufel mit dir, Freundchen. Ich krieg dich noch, das wirst du mir bezahlen.»

Das klang verdammt nach Pfeifen im dunklen Wald. Ich nahm ihn noch mal hart ran und quetschte ihm fast den Hals ab. Die Farbe seines Gesichts spielte schon ins Schwarzviolette, Schweißperlen zeigten sich auf seiner Stirn, und die Schläfenadern waren dick und zum Platzen prall. Da endlich winkte er ab.

Na, bitte, warum nicht gleich so. Ich ließ ihn los.

Ausgepumpt machte er noch einen Versuch, das Versäumte nachzuholen, aber es war kaum mehr als das harmlose Gepatsche eines Neugeborenen.

Zur Antwort hieb ich ihm einen genau platzierten Aufwärtshaken auf die Kinnspitze, nach dem es kein Comeback mehr gab. Er kippte glatt nach hinten um, als ob er Scharniere an den Fersen hätte und versank in einem wilden Durcheinander von umstürzenden Tischen und Stühlen und weg war er — k.o. in der zweiten Runde.

Die Sache war wesentlich schneller erledigt, als ich gedacht hatte. Befriedigt stellte ich fest, dass ich in punkto Handarbeit noch ganz gut in Form war. Aber nicht ganz fair, nur mit miesen Tricks, sagen Sie? Mein Gott, Fairness, werden sie nicht pedantisch! Der Bursche wollte mich umbringen, ich musste mich verteidigen — entweder er oder ich.

Dieser Job ist nichts für zart besaitete Gemüter. Wer sich schonen und immer hübsch anständig bleiben will, der sollte sich auf einen geruhsamen Beamtenposten zurückziehen, in der freien Wirtschaft weht jedenfalls ein anderer Wind. Da ist Erfolg das einzige, was zählt, und kein Schwein interessiert sich dafür, wie er zustande gekommen ist..

Ich rückte mir den Anzug zurecht, klopfte hier und da ein Stäubchen ab und blickte aufmunternd in die Gesichter ringsum. Er sah so aus wie wenn eine ganze Menge Wetten verloren gegangen wären. Und niemand hatte Lust, an Kuttes Stelle in den Ring zu steigen.

Murrend zerstreute sich das Gaffervolk und trollte sich zur Tränke zurück. Nur Schiebe blieb übrig. Klein, mickrig und blamiert stand er da und machte ein verkniffenes Gesicht und schleuderte mir aus seinen Knopfaugen Blitze entgegen und hasste mich aus vollem Herzen. Ich wusste genau, wie es in ihm aussah. Es ist schon ein verdammt blödes Gefühl, wenn man ganz groß rauskommen will, und die Sache dann voll in die Hosen geht. Man kommt sich unfähig vor, machtlos und irgendwie impotent — stimmt’s, Kleiner? Natürlich stimmt’s. Tja, Pech gehabt, würde ich sagen. Werden wohl noch ein ernstes Wörtchen miteinander reden müssen.

Ich stieg über Kutte hinweg, arbeitete mich aus den Trümmern heraus und setzte mich an den einzigen Fenstertisch, der noch stehen geblieben war. Ich winkte Schiebe heran.

Zögernd und sich immer wieder nach seinem umgehauenen Kumpel umsehend kam er näher, machte einen großen Bogen um mich und ließ sich vorsichtig an der anderen Seite der klebrigen Tischplatte nieder.

«Ihre Mutter hat also ein ziemlich schwaches Herz,» nahm ich den Faden wieder auf.

Er kriegte erst mal überhaupt nicht mit, dass der Zug schon wieder angefahren war und glotzte mich nur verdattert an.

«Na, was halten Sie davon, wenn ich mich mal ein bisschen mit Ihrer alten Dame unterhalte?» bohrte ich.

«Das werden Sie hübsch bleiben lassen,» knurrte er.

«Warum sollte ich?»

«Weil sie mit der ganzen Sache nichts zu tun hat.»

«Ich finde, als Ihre Mutter hat sie verdammt noch mal ein Recht darauf zu erfahren, wie es wirklich um Sie steht.»

«Bei ihr ist genauso wenig zu holen wie bei mir.»

«Ich habe nicht die Absicht, ihr den Sparstrumpf wegzunehmen.»

«Was wollen Sie dann von ihr?»

«Sagte ich schon: nur ein bisschen mit ihr plaudern — über Sie.»

Feindselig starrte er mich an. «Sie wissen verdammt genau, dass sie sich nicht aufregen soll.»

Ich hielt seinem Blick stand und erwiderte ungerührt: «Über mich wird sie sich wohl kaum aufregen, Sie sind das Problem.»

«Wenn Sie sie in Ruhe lassen, muss sie sich überhaupt gar niemand aufregen.»

«Das wäre schön, nicht?»

«Ja und?»

«Es hängt alleine von Ihnen ab, ob sie sich aufregen muss.»

Er rieb sich das Kinn, und seine Hand war eine Faust, als er sie wieder auf den Tisch sinken ließ. «Wenn ihr was passiert, sehen Sie von mir keinen einzigen Cent mehr.»

«Habe ich etwa bisher schon etwas von Ihnen gesehen?» fragte ich mit freundlicher Geduld, fast väterlich.

«Ja, soll ich mir den Zaster vielleicht selber drucken?!» explodierte er.

«Nichts dagegen,» grinste ich, «wenn er gut gemacht ist…»

«Zum Teufel, ich hab aber gar keine Ahnung, wie man das macht!»

«Dann werden Sie sich eben was anderes einfallen lassen müssen.»

«Ach nee, und an was dachten Sie da, Mister Klugscheißer?»

Ich hatte mal einen Kunden, einen ähnlich hoffnungslosen Fall wie Schiebe, der vernaschte pro Tag durchschnittlich fünf Weiber und mit jeder trieb er es mindestens drei Stunden — in scharfer Form. Vermutlich eine Stoffwechselstörung — zu starke Samenbildung oder so. In seinem Schlafzimmer ging’s zu wie in einem Taubenschlag, und die Damen nahmen seinen Samen mit Wonne. Und alle Beteiligten hatten einen Heidenspaß. Er war einfach nicht aus dem Bett zu kriegen und bumste und bumste, und ans Geldverdienen war natürlich nicht zu denken.

Ich war schon drauf und dran, ihn an eine Melkmaschine anzuschließen und das verdammte Zeug ein für allemal aus ihm rauszupumpen. Aber dann hatte ich eine bessere Idee. Warum sollte er seinen begehrten Saft eigentlich umsonst abgeben? Etwa bloß weil er nicht in Flaschen war? Bier gibt’s schließlich auch direkt vom Fass, und die Brauereien leben nicht schlecht davon. — Na ja, das setzte ich ihm auseinander, und von da an knöpfte er den Mädels einen angemessenen Obolus ab für die Freuden, die er ihnen spendete. Sie hatten das Gefühl, endlich auch mal was für ihn tun zu können, und zahlten gern. Und er verdiente sich dumm und dämlich, und ich konnte den Fall in drei Wochen abschließen und Raff seinen Kies mit Zins und Zinseszins zurückgeben. Und ganz nebenbei fiel für mich noch eine hübsche Extraprovision ab, da Raff diesen Fall schon als Totalverlust abgeschrieben hatte.

Tja, die wenigsten Leute wissen eben wirklich, was in ihnen steckt. Man muss kein Tellerwäscher sein, um es zum Millionär zu bringen. Jeder hat das Zeug dazu. Und mit ein bisschen Psychologie und Fingerspitzengefühl kann man es ohne weiteres rauskitzeln. In jedem faulen Kunden steckt ein potentieller Geldscheißer, ist das nicht fabelhaft? Für einen, der sein Handwerk versteht, sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Und ich verstehe mein Handwerk, darauf können Sie sich verlassen. Ich bringe den Leuten das Geldverdienen bei, unter meinen Händen werden Kirchenmäuse Krösuse. Wenn Sie in dieser Beziehung Schwierigkeiten haben, rufen Sie mich an, ich gebe auch Privatunterricht. Sie können aber auch bei Raff einen Kredit aufnehmen und gleich den ersten Zahlungstermin verschwitzen, dann haben Sie mich noch viel schneller auf dem Hals.

Ich sah mir Schiebe an und fragte mich, wie es wohl um sein Dingsbums bestellt war. Es heißt ja, kleine Burschen hätten einen besonders großen. Aber er? Nein, er bestimmt nicht. Schiebe und sooooo ein Ding? Das ich nicht lache! Im Gegenteil, eine normale gesunde Frau würde wohl mindestens fünf von seiner Sorte brauchen, um auf ihre Kosten zu kommen. Männchen wie er wurden von den Weibern genotzüchtigt und sonst gar nichts. Und Vergewaltigungen sind nun mal kein Geschäft.

Aber dafür hatte er andere Qualitäten. Ich blickte zu den Lagerhäusern hinüber und forderte ihn auf: «Denken Sie mal scharf nach.»

Er tat es. Man konnte es ihm ansehen, wie er sich das Gehirn zermarterte, und er zerrieb sich fast ein Ohrläppchen dabei. Leider war alles umsonst. Verdrossen gab er auf und nörgelte: «Keine Ahnung, was Sie meinen.»

Hatte ich mich denn wirklich so undeutlich ausgedrückt? Ich, Bodo Lünch, die Unmissverständlichkeit in Person? Ich donnerte ihn ungehalten an: «Ich will wissen, was Sie da drüben zur Zeit so alles auf Lager haben! Ist das denn so schwer zu begreifen?»

«Alles mögliche — wieso?»

«Zum Beispiel auch Fernsehgeräte mit diesen neuen riesigen flachen Bildschirmen?»

Er glotzte mich groß an und stotterte herum: «Ähm, ja, aber…»

«Ich kenne jemanden, der wäre an solchen Dingern interessiert.»

Lange Pause. Dann grinste er gequält und kicherte ein bisschen. «Sie meinen also, ich soll…»

«Von mir aus können Sie das Zeugs auch kaufen,» unterbrach ich ihn.» Die Beschaffungsmethoden schreibt Ihnen niemand vor. Dies ist ein freies Land. Nur liefern sollten Sie können.»

«Wieviel?»

«Sagen wir zwanzig.»

«Zwanzig Stück?! So ein Ding bringt unterderhand mindestens dreihundert, das wären ja sechs Mille. Ausgeliehen hab ich aber nur zwei!»

«Das ist aber schon ’ne ganze Weile her, und inzwischen sind ’n Haufen Zinsen zusammengekommen. Und Zusatzleistungen,» — ich nickte mit dem Kopf zu Kutte hin –, «kosten natürlich extra. Außerdem muss für mich schon noch ’ne kleine Provision rausspringen, wenn ich Ihnen helfe, Ihre Sore zu verhökern. Sechs Riesen sind da eigentlich ein reiner Freundschaftspreis.»

«Ich soll die Dinger also abgreifen?»

«Wie gesagt, die Beschaffungsmethoden bestimmen Sie alleine. Und wenn Ihnen bei Ihrer Finanzlage nichts anderes übrig bleibt, ist das nicht mein Problem.»

«Das wäre Diebstahl,» stellte er finster fest und tat, als ob ihm das ein völlig fremder Gedanke wäre, diese verlogene kleine Lagerratte.

Ich starrte ihn an und sagte gedehnt: «Ja-ah, und?»

«Ähm, ich meine,» er wurde rot und leckte sich über die Lippen,. « was ist, wenn’s schiefgeht?»

«Dann werden Sie tiefer in der Scheiße sitzen als jemals zuvor. Also, denken Sie an das schwache Herz Ihrer Mutter, und sehen Sie zu, dass nichts schiefgeht.»

Brütend grub er in den Taschen seiner Latzhose herum, warf schließlich ein zerdrücktes Zigarettenpäckchen auf den Tisch und fummelte sich mit einer Hand eine Filterlose heraus. Und in der anderen Hand hatte er auf einmal ein Plastikfeuerzeug, und plötzlich war die Zigarette in seinem Mund und brannte. Und dann saß er eine ganze Weile nur da, lustlos qualmend und stocksauer und dachte über Alternativen nach. Mag sein, dass er mich zum Teufel wünschte, aber sich selbst hasste er todsicher noch viel mehr. Es wurmte ihn, dass er versagt hatte und dass seine Pleite-Masche bei mir nicht zog. Und sehr wahrscheinlich überlegte er fieberhaft, wie er mir doch noch in den Arsch treten konnte, was allerdings reine Zeitverschwendung war, weil er dafür nicht die entsprechenden Karten hatte. Und da er ein helles Bürschchen war, würde er nicht lange brauchen, um von selber darauf zu kommen, und es würde seine Stimmung nicht gerade verbessern. Im Gegenteil, es würde ihn wütend machen, und er würde nichts dagegen unternehmen können. Eine hübsche kleine Zwangslage, die langsam, aber sicher einen Druck erzeugen würde, der unerträglich sein würde. Und zum Schluss würde von seiner cleveren Taktik nicht mehr übrig bleiben als der brennende Wunsch, so schnell wie möglich aus dieser Sache rauszukommen, egal wie, nur raus. Und wie das zu schaffen war hatten wir ja schon besprochen. Die Bodo-Lünch-Methode: Abseitsfalle und Daumenschrauben in einem, hier konnte man sie in Aktion sehen.

Mit schmalen Augen verfolgte er einen Rauchkringel, den er zustande gebracht hatte, und der davon schwebte und sich allmählich in Zeit und Raum auflöste. Als nichts mehr davon zu sehen war, starrte er mir ins Gesicht und sagte: «Zwanzig solche Dinger, wissen Sie überhaupt, was das für ein Haufen ist?»

Wir waren also schon bei den Details. Damit war das Geschäft so gut wie unter Dach und Fach. Ich lächelte ihn gewinnend an: «Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie alles auf einmal mit ausgebeulten Taschen rausschleppen und sich dabei ihren Blaumann ruinieren. Sie können zum Beispiel auch einen Lieferwagen benutzen…»

«Mann, das Zeug liegt da drüben nicht einfach so rum, ist alles haarklein registriert. Wie soll ich das meinem Chef erklären, wenn plötzlich zwanzig Kartons weg sind?»

«Ihr Problem. Aber ich glaube, Sie haben lange genug in der Branche gearbeitet, um ohne weiteres damit fertig zu werden.»

Missmutig zerdrückte er seine halb gerauchte Kippe in einem schmutzigen Aschenbecher und zog die Nase hoch. «Werd ’n bisschen Zeit brauchen.»

«Können Sie haben. Sagen wir, bis morgen Abend.»

Er blinzelte mich an. «Verdammt, wenn ich genug Geld für ’nen guten Anwalt hätte, würd ich Sie fertig machen mitsamt Ihrer beschissenen Wucherfirma, das schwör ich Ihnen.»

«Wenn Sie genug Geld für einen guten Anwalt hätten, würde ich’s Ihnen sofort abknöpfen für Zins und Tilgung,» versicherte ich ihm unbeeindruckt.

Ich stand auf, nannte ihm noch einen Namen und eine Adresse und schärfte ihm ein, dass die Ware unbedingt am nächsten Tag bis spätestens acht Uhr abends dort sein müsste und es andernfalls einen Haufen Ärger geben würde.

Er äugte aufsässig zu mir hoch, drehte langsam den Kopf ein wenig zur Seite und spuckte auf den Boden und sah mich wieder an.

Ganz reizend. Nun ja, jeder lässt eben auf seine Art Dampf ab. Wenn das allerdings meine Kneipe gewesen wäre, hätte ich ihn mir geschnappt und mit ihm den Boden aufgewischt. Ich grinste ihn kurz an, wandte mich ab und stieß im Weggehen mit dem Wirt zusammen, der mit Schaufel und Besen anrückte, um seinen Laden endlich wieder in Ordnung zu bringen. Er war genauso unappetitlich und strotzend von Fett und Schmiere wie seine ganze Klitsche. Wütend schmiss er Schrubber und Besen auf den Boden und raunzte mich an: «He, Mann, und wer bezahlt mir die ganze Bescherung hier?»

Ich deutete mit dem Daumen über die Schulter. «Das übernimmt mein Freund da hinten.»

Misstrauisch blickte er an mir vorbei auf Schiebe und grunzte: «Ich glaube, Sie spinnen, der kann sich doch nicht mal ’nen Zahnstocher leisten.»

«Dann gehn Sie eben einfach rüber zu seinem Chef und lassen’s ihm vom Lohn abziehn, das machen alle so,» empfahl ich ihm, «und meinen Kaffee können Sie dann auch gleich mit abrechnen.»

Kutte gab die ersten Laute nach dem großen Schlaf von sich und regte sich. Es war also noch Leben in den Ruinen. Der Dicke schaute ratlos auf ihn hinunter.

Ich ließ die beiden allein und ging weg. Von draußen grinste ich Schiebe noch mal durch die Scheibe an, dann suchte ich mir eine Telefonzelle und rief einen alten Kunden an, bei dem noch dies und jenes offen war, und der ein kleines Radiogeschäft irgendwo am Stadtrand hatte. In dem Glaskabuff herrschte eine Affenhitze, ich telefonierte bei offener Tür und beschränkte mich aufs Nötigste und informierte ihn, dass er ab morgen glücklicher Besitzer von zwanzig erstklassigen japanischen Superflachbildschirmfernsehern das Stück zum Sondervorzugspreis von 400 Eiern sein würde und dass ich mir das Geld am Freitag abholen würde. Er war ganz sprachlos vor Begeisterung. Ich hängte auf.

Tja, so löst man aussichtslose Fälle im Minutentakt. Und das nur mit Köpfchen und Know-how. Übertrieben? Na ja, vielleicht ein bisschen, aber die Schlägerei war schließlich nicht meine Idee.


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