Nis Randers*

Krachen und Heulen und berstende Nacht, Dunkel und Flammen in rasender Jagd – Ein Schrei durch die Brandung! Und brennt der Himmel, so sieht man's gut: Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut; Gleich holt sich's der Abgrund. Nis Randers lugt – und ohne Hast Spricht er: »Da hängt noch ein Mann im Mast; Wir müssen ihn holen.« Da faßt ihn die Mutter: »Du steigst mir nicht ein: Dich will ich behalten, du bliebst mir allein, Ich will's, deine Mutter! Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn; Drei Jahre verschollen ist Uwe schon, Mein Uwe, mein Uwe!« Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach! Er weist nach dem Wrack und spricht gemach: »Und seine Mutter?« Nun springt er ins Boot, und mit ihm noch sechs: Hohes, hartes Friesengewächs; Schon sausen . . . weiter lesen

Die Heinzelmännchen zu Köln

Das war noch in der guten, alten Zeit, die wir Unzufriedenen oft seufzend im Mund führen, wo noch gutmütige Zwerge den Menschen hilfreich erschienen sind und sie mit mancherlei Beweisen freundwilliger Gesinnung beglückt haben. In Schluchten und Höhlen hatten sie zumeist ihre palastartigen Wohnungen aufgeschlagen und hüteten dort unermeßliche Metallschätze der Erde wie auch  andere Güter. Sind auch wohl als Bergleute und vortreffliche Metallarbeiter tätig gewesen, als welch letztere sie herrliche Kleinodien und Waffen, so den Schatz der Nibelungen verfertigten. Dort lebten sie, von Königen beherrscht, Freunde der Finsternis, die sie nicht meiden durften, wollten sie nicht an der Sonne zu Stein werden. Mit der Zeit aber durften sie ungestraft an die Oberfläche der Erde, wohin sie . . . weiter lesen

Das steinerne Herz

Jedem Reisenden, der bei guter Tageszeit sich dem Städtchen G. von der südlichen Seite bis auf eine halbe Stunde Weges genähert, fällt der Landstraße rechts ein stattliches Landhaus in die Augen, welches mit seinen wunderlichen bunten Zinnen aus finsterm Gebüsch blickend, emporsteigt. Dieses Gebüsch umkränzte den weitläufigen Garten, der sich in weiter Strecke talabwärts hinzieht. Kommst du einmal, vielgeliebter Leser! des Weges, so scheue weder den kleinen Aufenthalt deiner Reise, noch das kleine Trinkgeld, das du etwa dem Gärtner geben dürftest, sondern steige fein aus dem Wagen, und laß dir Haus und Garten aufschließen, vorgebend, du hättest den verstorbenen Eigentümer des anmutigen Landsitzes, den Hofrat Reutlinger in G., recht gut gekannt. Im Grunde genommen kannst . . . weiter lesen

Das Automobil

»Sie erinnern sich meiner wohl gar nicht mehr, Herr Professor!? Zimt ist mein Name, Tarquinus Zimt; vor wenigen Jahren noch war ich Ihr Schüler in Physik und Mathematik –« Der Gelehrte drehte die Visitenkarte unschlüssig hin und her und heuchelte verlegen eine Miene des Wiedererkennens. »– und da ich gerade durch Greifswald komme, wollte ich die Gelegenheit, Ihnen einen Besuch abstatten zu können, nicht versäumen –« (Einige Minuten verstrichen in peinlichem Stillschweigen.) »– – ehüm – – – nicht versäumen ...« Mißbilligend musterte der Professor den Lederanzug des jungen Mannes. »Sie sind wohl Walfischfänger?« fragte er mit leisem Spott und tippte seinem Besuch auf den Ärmel. »Nein, Automobilist; ich selbst habe die bekannte Automobilmarke ›Zimt‹ . . . weiter lesen

Die Bergwerke zu Falun

An einem heitern sonnenhellen Juliustage hatte sich alles Volk zu Göthaborg auf der Reede versammelt. Ein reicher Ostindienfahrer, glücklich heimgekehrt aus dem fernen Lande, lag im Klippahafen vor Anker und ließ die langen Wimpel, die schwedischen Flaggen, lustig hinauswehen in die azurblaue Luft, während hunderte von Fahrzeugen, Böten, Kähnen, vollgepfropft mit jubelnden Seeleuten, auf den spiegelblanken Wellen der Göthaelf hin und her schwammen und die Kanonen von Masthuggetorg ihre weithallenden Grüße hinüberdonnerten in das weite Meer. Die Herren von der ostindischen Kompanie wandelten am Hafen auf und ab und berechneten mit lächelnden Gesichtern den reichen Gewinn, der ihnen geworden, und hatten ihre Herzensfreude daran, wie ihr gewagtes Unternehmen nun mit jedem Jahr mehr . . . weiter lesen

Der selige Benjamin Franklin.

Spare nie auf morgen, was du übermorgen gerade so gut thun kannst. – Benjamin Franklin. Dieser Mensch war eins von den Individuen, welche man Philosophen nennt. Er kam als Doppelwesen oder als ein paar Zwillinge zur Welt, gleichzeitig in zwei verschiedenen Häusern von Boston. Diese Häuser stehen noch heutigen Tages und tragen Tafeln, deren Inschriften die obige Thatsache bezeugen. Die Tafeln nehmen sich ganz gut aus, aber notwendig sind sie gerade nicht, da die Einwohner dem Fremden so wie so die beiden Geburtsstätten zeigen, zuweilen sogar mehrmals an einem Tage. Der Mann von welchem diese Denkschrift handelt, war heimtückischer Gemütsart und mißbrauchte seine Gaben schon frühzeitig zur Erfindung von allerlei Lebensregeln und Denksprüchen, die darauf berechnet waren, . . . weiter lesen

Die Omnibusse

Allgemein wird anerkannt, daß die öffentlichen Fuhrwerke ein weites Feld für Unterhaltung und Beobachtung bieten. Von allen öffentlichen Fuhrwerken oder Transportmitteln überhaupt, die seit den Tagen der Arche Noah – doch wohl des frühesten, von dem man weiß – bis auf die Gegenwart erbaut worden sind, loben wir uns einen Omnibus. Eine Diligence ist nicht zu verachten, hat jedoch nur sechs Innenplätze und bietet keine Veränderung, keine Mannigfaltigkeit dar, denn in der Regel machen dieselben Leute die ganze Reise mit uns, werden außerdem nach den ersten zwölf bis fünfzehn Stunden einsilbig und schläfrig, und hat man jemand in seiner Nachtmütze gesehen, so verliert man allen Respekt vor ihm – was wenigstens bei uns der Fall ist. Weiter werden die Leute auf guten, ebenen . . . weiter lesen

Das Abenteuer des Mazarin-Steins

Angenehme Erinnerungen wurden wach in Dr. Watson, als er nach langer Zeit wieder einmal das unordentliche Zimmer im ersten Stock der Baker Street betrat, von dem so viele bemerkenswerte Abenteuer ihren Ausgang genommen hatten. Er fand alles noch an seinem Platz: die wissenschaftlichen Tabellen an der Wand, den säurezerfressenen Arbeitstisch mit den Chemikalien, den Geigenkasten in der Zimmerecke, die Kohlenschütte mit den alten Pfeifen und dem Tabak darin. Schließlich fiel sein Blick auf das frische, lächelnde Gesicht von Billy, dem jungen, hochintelligenten und taktvollen Pagen, der einiges dazu beigetragen hatte, die Einsamkeit und Abgeschiedenheit abzumildern, die die düstere Gestalt des großen Detektivs umgab. »Scheint sich nichts verändert zu haben, was Billy? Und du auch . . . weiter lesen

Eine Rheinfahrt mit Viktor Scheffel.

Ich machte im Sommer 1857 eine längere Reise durch das westliche Deutschland von den Alpen zur Nordsee, die in der Hauptsache wissenschaftlichen Studien gewidmet war. Doch fand ich dazwischen auch Zeit, in freier Wanderlust durchs Land zu schweifen, zu wandern, um zu wandern, wo gerade die Reize der Gegend mich lockten. So hatte ich mich Anfangs Juli im Schwarzwald umhergetrieben und war dann nach Karlsruhe gekommen. Hier besuchte ich Viktor Scheffel, der mir seit seinem Münchener Aufenthalte befreundet war. In München hatte Scheffel glückliche Tage, aber auch Tage schweren Leides durchlebt, als seine hochbegabte Schwester in voller Jugendblüte plötzlich starb. Ich hatte ihm in guten und bösen Stunden nahe gestanden, und dazu verband uns die gemeinsame Begeisterung für unser Volk . . . weiter lesen

Turgenjew

Die Zeit nach dem Tode Lermontows, die vierziger Jahre, bedeuten in der russischen Literatur eine Periode der Gärung und Klärung. Die Gesellschaft mußte erst die ihr in so rascher Reihenfolge geschenkten Dichtungen Puschkins und seiner Plejade, Gribojedows, Gogols, Lermontows verdauen und sich zugleich in den vom Westen her eindringenden neuen Einflüssen zurechtfinden. Schiller und Goethe waren schon früher bekannt und dank den Übersetzungen Shukowskijs der russischen Literatur gleichsam einverleibt worden. Nun war das Interesse der Russen für die neuere deutsche Philosophie erwacht: Schelling und Hegel beherrschten die Geister. Von französischen Einflüssen war der der George Sand am stärksten. Von Engländern las man statt Byron – W. Scott, Cooper, Dickens und Thackeray. Die . . . weiter lesen

Der junge Engländer oder Der Affe als Mensch

Im südlichen Teil von Deutschland liegt das Städtchen Grünwiesel, wo ich geboren und erzogen bin. Es ist ein Städtchen, wie sie alle sind. In der Mitte ein kleiner Marktplatz mit einem Brunnen, an der Seite ein kleines altes Rathaus, umher auf dem Markt das Haus des Friedensrichters und der angesehensten Kaufleute, und in ein paar engen Straßen wohnen die übrigen Menschen. Alles kennt sich, jedermann weiß, wie es da und dort zugeht, und wenn der Oberpfarrer oder der Bürgermeister oder der Arzt ein Gericht mehr auf der Tafel hat, so weiß es schon am Mittagessen die ganze Stadt. Nachmittags kommen dann die Frauen zueinander in die Visite, wie man es nennt, besprechen sich bei starkem Kaffee und süßem Kuchen über diese große Begebenheit, und der Schluß ist, daß der Oberpfarrer wahrscheinlich . . . weiter lesen

Der wilde Starost und die schöne Jütta

Es ist ein trauriges Land, das Land Podolien; auch der Frühling kommt spät in die große Ebene. Aber weil er ein rechter, fröhlicher Tröster ist, so verklärt und überglänzt er dann auch vor Allem, was seines Trostes am meisten bedürftig ist: die arme, braune Haide, die nun des weißen, glitzernden Wintermantels beraubt ist und wieder vor Gott in ihrer entsetzlichen Öde ausgebreitet liegt ... Er aber löst ihr die Lappen des alten Gewandes von den Schultern und umhüllt sie mit jungem Grün und Haideblumen und erheitert ihre Armut durch bunte Falter und Lerchensang. Fast rührend liegt der Frühling auf der Haide; es ist, als schmiege sich ein Lächeln der Freude um ein verhärmtes Antlitz. Und dann macht er sich auf und hält seinen Einzug ins Städtchen. Am Eingange des . . . weiter lesen

Die exakte Wissenschaft von der Ehe

"Wie ich dir schon gesagt, habe," sagte Jeff Peters, "in die Perfidie der Frauen habe ich noch nie viel Vertrauen gehabt. Als Partner oder Mitstreiter bei einer Gaunerei im besten Sinne kann man ihnen einfach nicht trauen." "Sie verdienen dieses Kompliment," sagte ich. "Ich glaube, sie werden völlig zu Recht das ehrbare Geschlecht genannt." "Warum auch nicht?" sagte Jeff. "Sie haben den anderen Teil der Menschheit dazu gebracht, für sie entweder Gaunereien zu begehen oder Überstunden zu schieben. Im Geschäftsleben funktionieren sie aber nur solange, bis entweder ihre Gefühle oder ihre Frisur durcheinander gebracht werden. Dann wünscht du dir einen, plattfüßigen, kurzatmigen Mann mit rotblondem Backenbart, fünf Kindern und einer Hypothek an ihrer Stelle. Da war zum . . . weiter lesen

Geschichte der Weltliteratur in einer Stunde

Wenn wir Deutschen nicht aus dem engen Kreise unserer eigenen Umgebung hinausblicken, so kommen wir gar zu leicht in einen pedantischen Dünkel. Ich sehe mich daher gern bei fremden Nationen um und rate jedem, es auch seinerseits zu tun. Goethe Die Sehnsucht nach dem Licht Das Volk der Mitte und der Vermittlung Einleitung Als untrüglicher Beweis für das Dasein Gottes ragt das mystische Gebäude der Weltliteratur in Raum und Zeit, Traum und Ewigkeit. Mag beim Brand von Alexandria die kostbare Bibliothek in Flammen aufgehen, mit ihr das edelste Erbe der altgriechischen und altägyptischen Dichtung, mögen chinesische Kaiser die alten Schriften verbrennen, um jede Brücke nach der Vergangenheit abzubrechen um der Zukunft willen, mögen katholische Bischöfe die Dichtungen der Azteken . . . weiter lesen

Die Räuber

Abenteuer zweier Freunde auf einem Schlosse in Böhmen Zwei junge Leute, mögen sie Hartmann und Willibald genannt werden, hatte von Kindheit auf ein gleicher Sinn verbunden. Beide in Berlin hausend, pflegten, von jugendlicher Lebenslust beseelt, jedes Jahr wenigstens auf kurze Zeit dem drückenden Dienstgeschäfte, das sie belastete, zu entfliehen und gemeinschaftlich irgendeine Reise zu unternehmen. Wie es den Norddeutschen überhaupt eigen, sehnten sie sich stets nach dem Süden, und so hatten sie schon das südliche Teutschland in manchen Richtungen durchstrichen, die herrliche Rheinfahrt gemacht und die vorzüglichsten Städte gesehen. Dasmal war es ihnen aber gelungen, das Dienstjoch abzuschütteln auf längere Zeit als gewöhnlich, und nun sollte der Plan ausgeführt werden, mit dem . . . weiter lesen

Zwei Retter

Wer jemals in Barnow gewesen ist, der hat gewiß auch die alte Frau Hanna, des Vorstehers Mutter, kennen gelernt und sich ehrlich gefreut an ihrer feinfühligen, grundgütigen Art, und wer nicht dort war, dem ist kaum eine Vorstellung davon zu geben, wie lieb und klug diese Greisin war. »Babele« (Großmütterchen) nannten sie alle Leute des Städtchens, nicht bloß ihre eigenen Enkelkinder, und mit gutem Grunde, denn sie stand Allen bei mit Rat und That, unermüdlich ihr ganzes, langes, gesegnetes Leben hindurch, und auch Jene, die weder ihr Geld, noch ihren Beirat brauchten, suchten sie gerne auf, um sich eine leere Stunde mit einer hübschen Geschichte ausfüllen zu lassen. Sie war als Erzählerin ebenso geschätzt und geliebt, wie als Helferin, und wer an einem Sabbath Nachmittage . . . weiter lesen

Selbstverfasster Lebenslauf

1872 lernte ich Lithograph und ging die Woche zweimal abends in den Unterricht zum alten guten Professor Hosemann in die Kunstschule, die damals in der Akademie war, ebenso zweimal die Woche zum Prof. Domschke, Anatomie, der sehr grob war und die vollste Klasse hatte: ,,Wenn se noch nich mehr kenn dann setzen sie sich mit ihr Brett uff die Treppe un' nehmen nich hier die hoffnungsvollen Jünglinge, die bald nach Italien wollen, den Platz weg!" aber die Klasse war übervoll, die jungen freuten sich über den alten Herrn, der so wie der olle Schadow sprechen wollte nach ihm hat's P. Meyerheim verstanden das „Berlinern" weiter auszubilden. Der alte Hosemann ließ mich in seiner Wohnung Louisenstr., am Neuen Tor, ganz gern seine Skizzen u. Zeichnungen ansehen und auch abmalen sagte aber: ,,Gehen . . . weiter lesen

Die Idylle von Red Gulch

Sandy war stockbesoffen. Er lag unter einem Azaleenbusch in fast derselben Stellung, in der er vor einigen Stunden dort hingesunken war. Wie lange genau er dort schon so lag, konnte er nicht sagen, es kümmerte ihn auch nicht; und wie lange er noch dort liegen würde, war völlig unbestimmt und unwichtig. Eine philosophische Gelassenheit, die seinem physischen Zustand entsprang, erfüllte vollkommen sein moralisches Dasein. Der Anblick eines betrunkenen Mannes, und gerade dieses betrunkenen Mannes, war, wie leider gesagt werden muss, nichts so Neues in Red Gulch, um große Aufmerksamkeit zu erregen. Früher am Tage hatte ein lokaler Spaßmacher neben Sandys Kopf einen provisorischen Grabstein aufgerichtet, der die Inschrift trug: »Wirkungen von Mac Corkle's Whisky – tötet noch auf dreihundert . . . weiter lesen

Anmerkung zu Joyce’s ›Ulysses‹

Gebrauchsanweisung: man suche zuerst nach einem soliden Stützpunkt, um diesen Mammutroman nicht während des Lesens unablässig in der Hand halten zu müssen, denn dieser Band umfaßt fast 1500 Seiten und liegt einem wie Blei in den Gelenken. Zuvor nehme man noch sorgfältig zwischen den zweiten und dritten Finger die beigelegten Prospekte über »Das größte Prosawerk des Jahrhunderts« und den »Homer unserer Zeit«, reiße diese lautpaukenden, übertreiblichen Reklamezettel von einem bis zum anderen Ende durch und werfe sie in den Papierkorb, um nicht zu phantastischen Erwartungen oder Widerspruch im voraus gereizt zu werden. Dann setze man sich in einen Fauteuil (denn es wird lange dauern) und hole alle Geduld und Gerechtigkeit aus sich hervor (denn man wird sich auch ärgern) und beginne: Gattung: . . . weiter lesen

Cartouche

Louis Dominique Cartouche wurde 1693 zu Paris als der Sohn eines ehrenwerten Bürgers geboren, der sich als Faßbinder recht und schlecht ernährte. Weil der Knabe schon früh viel Geist und Fassungskraft verriet und zudem bildschön und anmutig war, ließ sich der Vater verleiten, ihm eine Erziehung zu geben, die über seinen eigenen Stand weit hinausging. Er wurde von seinem Vater in das Jesuitenkolleg Clermont – später das Collége royal Louis le Gran in der Rue St. Jacque – gebracht, in dem sehr viel junge Leute aus den ersten Familien des Landes erzogen wurden. Diese Kameraden erhielten reiche Taschengelder zu ihren Vergnügungen, sie trugen glänzende Kleider, die sie oft wechselten. Cartouche aber hatte kein Taschengeld und mußte dürftige, abgelegte Stücke aus der väterlichen . . . weiter lesen