Als Newton der Apfel auf die Birne fiel …

. . . tat das erst mal ganz schön weh. Und als der Schmerz nachließ, und die Geisteskräfte langsam wieder zurückkehrten, dachte Newton: Was war das gerade? – Ein Apfel fällt vom Baum. Natürlich. Aber warum fällt er? Warum fällt alles auf der Welt? Und immer nur nach unten? Und nie nach oben? Oder zur Seite? Oder nach vorne oder nach hinten? Was ist da los? Hmhm. Der Apfel fällt also. Nach unten. Immer nur nach unten, nie anderswohin. Will er das? Hmhm. Oder zieht vielleicht etwas an ihm? – Ich war es nicht. Und ich habe auch niemand anderen gesehen. Also: Hmhm. Hmhm. Hmhm. Es muss unsichtbar sein. Hmhm. Unsichtbar und ziehend. Nach unten ziehend. Hmhm. Wenn ich ihn (den Apfel) würfe, dann flöge er. Von mir weg. Für einen seitlichen Betrachter . . . weiter lesen

Wostok

''Kennt ihn jemand?'' fragte Golik. Die Männer vom Kutter 'Olga IV', die im Schuppen der Fischereigenossenschaft unter einer trüben Glühbirne um den Toten auf dem Sortiertisch herumstanden, blickten auf ihn nieder und schwiegen. Sie hatten ihn zusammen mit einer halben Tonne Hering aus dem Wasser geholt, und das war alles, was sie über ihn sagen konnten. Genadij Woronzow, der Vorsitzende der Genossenschaft, war ein massiger Mann mit buschigen, schwarzen Brauen über kleinen, scharf funkelnden Augen. Seine zerwühlten Haare und das unrasierte Gesicht erzählten eine Menge von der Eile, mit der er Bett und Haus verIassen hatte müssen. Erbost darüber und über die lästige Störung des Betriebs schnauzte er: ''Der Kerl ist nicht von hier. Und die Fische haben kaum noch was übrig gelassen . . . weiter lesen

Tim ist tot

Shorty trat nach einer Taube, die den Randstein entlang trippelte. Fröstelnd schlug er den Kragen seiner dünnen Jacke hoch, vergrub die Hände in den Taschen und sagte dann: "Tim ist tot." "Hab's gehört," sagte Boston Jim und zündete sich eine Zigarette an. "Er hätte es nich tun sollen." "Was?" "Versuchen, Fat Man Jack reinzulegen." "Das hat er getan?" staunte Boston Jim. "Hat er," nickte Shorty. "Um wie viel ging's denn?" "Keine Kohle." "Was dann?" "Ein Gedicht." Boston Jim riss die Augen auf. "Ein Gedicht?" "Ja-ah," sagte Shorty bedächtig, "ein Gedicht." "Wie ist das denn gegangen?" "Vor zwei Tagen war's, glaube ich, da wuchtete Fat Man seine hundertachtzig Pfund sechs Treppen hoch zu Tims Dreckloch von Bude ganz oben unterm Dach - mit eins A Aussicht auf 'ne Menge Dachpappe, . . . weiter lesen

Die Dienstmarke von Officer O’Roon

Zweifellos kann es vorkommen, dass ein Mann und eine Frau, die sich zum ersten Mal sehen, sich augenblicklich ineinander verlieben. Diese Liebe auf den ersten Blick ist allerdings eine ziemlich gewagte Sache, solange sie ihn nicht in der Bradstreet und er sie nicht in Lockenwicklern zu Gesicht bekommen hat. Aber solche Dinge kommen nun einmal vor, und die folgende Geschichte mag als ein Beispiel dafür gelten. Im Spanisch-Amerikanischen Krieg ritt eine Truppe, die sich Gentle Riders nannte, in die Geschichtsbücher und ein oder zwei Hinterhalte. Die Gentle Riders rekrutierten sich aus dem Adel der wilden Männer aus dem Westen und den wilden Männern aus dem Adel der Ostküste. In ihren Uniformen unterschieden sie sich kaum voneinander und sie wurden rundum gute Freunde und Kameraden. Ellsworth . . . weiter lesen

Nach Westen

  Am 17. September 1852 fuhren meine junge Frau und ich, nach einer Reise von 28 Tagen, an Bord des prächtigen Paketschiffes »City of London«, in den Hafen von New York ein. Es gab allerdings schon um diese Zeit Dampfschiffe wenn auch nur wenige, welche die regelmäßige Fahrt zwischen England und Amerika machten. Ein Freund, der mehrmals dieses Land besucht hatte, versicherte uns aber, daß ein gutes, großes Segelschiff sicherer sei als ein Dampfer und für Personen, die zur Seekrankheit neigten, auch behaglicher. Auf diesen Rat hin wählten wir das Schiff »City of London«, ein prächtig aussehendes Vollschiff von ungefähr 2000 Tonnen. Diese Wahl bereuten wir nicht. Unsere Kajüte war groß und bequem, der Kapitän, obgleich auf der See aufgewachsen, höflich und aufmerksam, . . . weiter lesen

Freunde in San Rosario – oder: Wenn der Revisor kommt

Der Zug in Richtung Westen traf pünktlich um 8 Uhr 20 morgens in San Rosario ein. Ein Mann mit einer dicken Ledermappe unter dem Arm stieg aus und ging schnell die Hauptstraße der Stadt hinauf. Noch andere Fahrgäste waren in San Rosario ausgestiegen, aber sie schlenderten entweder gemächlich zum Bahnhofsrestaurant oder in den Silber-Dollar-Saloon hinüber, oder sie gesellten sich zu den Müßiggängern vor dem Bahnhof. In den Bewegungen der Mannes mit der Aktenmappe lag kein Spur von Unschlüssigkeit. Er war von kleinem Wuchs, aber stark gebaut, mit sehr hellem, kurz geschnittenen Haar, einem glatten, entschlossenen Gesicht und einem angriffslustigen Goldrandkneifer auf der Nase. Er war gut gekleidet nach der herrschenden Ostküstenmode. Er verströmte eine ruhige doch stets präsente . . . weiter lesen

Die exakte Wissenschaft von der Ehe

"Wie ich dir schon gesagt, habe," sagte Jeff Peters, "in die Perfidie der Frauen habe ich noch nie viel Vertrauen gehabt. Als Partner oder Mitstreiter bei einer Gaunerei im besten Sinne kann man ihnen einfach nicht trauen." "Sie verdienen dieses Kompliment," sagte ich. "Ich glaube, sie werden völlig zu Recht das ehrbare Geschlecht genannt." "Warum auch nicht?" sagte Jeff. "Sie haben den anderen Teil der Menschheit dazu gebracht, für sie entweder Gaunereien zu begehen oder Überstunden zu schieben. Im Geschäftsleben funktionieren sie aber nur solange, bis entweder ihre Gefühle oder ihre Frisur durcheinander gebracht werden. Dann wünscht du dir einen, plattfüßigen, kurzatmigen Mann mit rotblondem Backenbart, fünf Kindern und einer Hypothek an ihrer Stelle. Da war zum . . . weiter lesen

Calloways Code

Der New Yorker Enterprise schickte H.B. Calloway als Sonderkorrespondenten in den russisch-japanischen Krieg. Zwei Monate lang hing Calloway in Yokohama und in Tokio herum und würfelte um Rikscha-Cocktails - oh nein, das ist nichts zum Fahren. Jedenfalls tat er nichts für das Gehalt, das ihm seine Zeitung zahlte. Aber das war nicht seine Schuld. Die kleinen gelben Männer, die die Fäden des Schicksals in den Fingern hielten, waren nicht bereit, den Lesern des Enterprise ihren Frühstücksschinken mit den Schlachten der Himmelssöhne zu würzen. Doch bald zog der Tross der Korrespondenten, die mit der Ersten Armee vorrückten, die Feldstecherriemen fester und folgte Kuroki zum Yalu. Mit dabei war auch Calloway. Dies ist nun nicht die Geschichte der Schlacht am Yalu. Die ist schon mit . . . weiter lesen

Domremy.

Aus: Kriegsgefangen. Erlebtes 1870 Wie heißt der Ritter? Baudricourt. Er steht Kaum einen Tagesmarsch von Vaurouleurs’. Ich bin nur eines Hirten niedre Tochter Aus meines Königs Flecken Domremy, Der in dem Kirchensprengel liegt von Toul. (Jungfran von Orleans.) Am 2. Oktober war ich in Toul. Ich kam von Nancy. Nancy ist eine Residenz, Toul ist ein Nest. Es machte den Eindruck auf mich wie Spandau vor dreißig Jahren. Die Kathedrale ist bewunderungswürdig, das Innere einer zweiten Kirche (St. Jean, wenn ich nicht irre) von fast noch größerer Schönheit, aber von dem Augenblick an, wo man mit diesen mittelalterlichen Bauten fertig ist, ist man es mit Toul überhaupt. In 2 Stunden hatt’ ich diese Sehenswürdigkeiten hinter mir und dennoch war ich gezwungen, 2 Tage an . . . weiter lesen

Der Wert eines Dollars

Der Richter des Bundesgerichts im Bezirk an der Rio Grande Grenze fand eines Morgens folgenden Brief in seiner Post: RICHTER, als Sie mich für vier Jahre in den Knast schickten, ließen Sie noch ein paar Sprüche vom Stapel. Unter anderen harten Sachen nannten Sie mich eine Klapperschlange. Vielleicht bin ich wirklich eine - wie auch immer, Sie können mich jetzt klappern hören. Ein Jahr nachdem ich ins Loch kam, starb meine Tochter - wie man sagt an Elend und Schande. Sie haben auch eine Tochter, Richter, und ich werde Ihnen zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man sein Kind verliert. Und ich werde auch diesen Bezirksanwalt beißen, der mich angeklagt hat. Ich bin jetzt wieder raus und ich bin wohl wirklich eine Klapperschlange geworden. Ich fühle mich jedenfalls wie eine. Ich sag . . . weiter lesen

Mädchen

Auf der Scheibe der Tür zu Büro Nr. 962 stand in goldenen Lettern: "Robbins & Hartley, Makler". Die Angestellten waren schon weg. Es war nach fünf, und mit dem Getrampel einer Herde von preisgekrönten Kaltblütern drangen die Putzfrauen in das staubige zwanzigstöckige Bürogebäude ein. Ein Stoß glühend heißer Luft gewürzt mit dem Aroma von Zitronenschalen, dem Rauch von Braunkohle und Fischtran wehte durch die halboffenen Fenster herein. Robbins, ein Fünfzigjähriger, der etwas von einem übergewichtigen Schönling an sich hatte und ein Liebhaber von Premieren und Hotellobbies war, tat als beneide er seinen Partner um die Freuden seines Pendlerdaseins. "Werde heute Abend wohl irgendwas feucht-fröhliches unternehmen," sagte er. "Ihr Leutchen vom Lande habt's ja gut, mit . . . weiter lesen

Herzen und Hände

In Denver stiegen viele Passagiere in den Schnellzug nach Osten ein. In einem Wagen saß eine sehr hübsche junge Frau, elegant gekleidet und umgeben von all den luxuriösen Annehmlichkeiten eines erfahrenen Reisenden. Unter den neu zugestiegenen Fahrgästen waren zwei Männer, der eine jung, gut aussehend mit einem unerschrockenen, offenen Gesicht, der andere ein ungepflegter, mürrischer Mensch, schwer gebaut und schäbig gekleidet. Die beiden waren mit Handschellen aneinander gefesselt. Als sie den Mittelgang entlang gingen, boten sich ihnen als einzige Sitzplätze nur die gegenüber der attraktiven jungen Frau. Und hier ließ sich das zusammengekettete Paar nieder. Die junge Frau warf einen flüchtigen, unbeteiligten Blick auf sie; aber dann . . . weiter lesen

1. Ich

An mei­ner Bü­ro­tür un­ter mei­nem Na­men steht: Con­trol­ling. Ir­gend­was muss ja da ste­hen, und Job­kil­ler kann man nicht gut dran­schrei­ben, ob­wohl das der Wahr­heit viel nä­her kä­me. Mit an­de­ren Wor­ten, ich bin der Mann fürs Gro­be. Ich ma­che die Schmutz­ar­beit für die Fir­ma. Und die Fir­ma, das ist Maddox Deutsch­land, ei­ne Un­ter­neh­mens­grup­pe, die von Ba­by­win­deln bis zum 50-Ton­nen-Bull­do­zer so ziem­lich al­les her­stellt, wo­mit sich Geld ma­chen lässt. Und wenn das mit dem Geld nicht so rich­tig klappt und ir­gend­wo im Kon­zern die Ge­winn­zah­len über mehr als drei Mo­na­te nach un­ten ge­hen, dann klin­geln in der Zen­tra­le die Alarm­glo­cken, und ich fah­re hin und neh­me den La­den . . . weiter lesen

2. Bin ich entlassen?

An diesem Sommertag Anfang Juli saß ich in meinem Büro, hatte die Beine hochgelegt und schwitzte mir (trotz Klimaanlage) ganz gewaltig einen ab. Gerade war ich mit dem neuesten Playboy durch, als Meyer-Pödel der Chefprogrammierer der Buchhaltung herein kam und mir einen dicken Packen Computerausdrucke auf den Tisch knallte. «Maddox Color macht Ärger». Ich musterte ihn schläfrig über meine Schuhspitzen hinweg. Es ist eine alte Gewohnheit von mir, ihn zu mustern, jedes mal wenn er mir pfundweise seine Computerweisheiten anschleppt. Ich kann mich gar nicht satt sehen an seinem Anblick: leptosom, milchgesichtig, unnatürlich hohe Stirn, große Brille -- einer von diesen Eierköpfen, die bei einem Telefongespräch nebenher kurz mal eine Mondrakete mit allem Drum und Dran konstruieren, . . . weiter lesen

3. Die Tigernummer

Im Konferenzraum wurden wir von vier Mann hoch erwartet. Bollmann machte mich mit ihnen bekannt: Ohlsen, ein sehniger Mittvierziger, zuständig für Produktion und Beschaffung, war verdammt gut gebräunt für einen hart arbeitenden Menschen in diesen Breiten. Korf, Syndikus, Dr. jur., ein blässlicher Jüngling von höchstens Mitte dreißig mit angepappten schwarzen Haaren und lüsternem grauäugigen Karrierblick. Sein gedeckter Zweireiher war eine erstklassige Maßarbeit. Schäffer, Marketing und Vertrieb mit dem Titel Direktor. Einer von diesen feuchtfröhlichen Karnevalsfritzen aus dem Rheinland, die immer irgendwie den Aschermittwoch verpassen. Ziemlich vollgefressen, ziemlich rot im Gesicht und sehr jovial, verdammt jovial. Alles, was ihm noch fehlte, war 'ne Pappnase. Ich hatte diese . . . weiter lesen

4. An die Arbeit

Als ich Burgers Büro, das mein Büro werden sollte, zu Gesicht bekam, kriegte ich fast einen Schreikrampf: Gut und gerne zweihundert Quadratmeter, ausgelegt mit knöcheltiefem schneeweißen Verlours und vollgestellt mit einer Unzahl verschiedenartigster Plastiken. Die größte prangte mitten im Raum und bestand aus drei Säulen aus schwarzem Marmor, von denen ein Wasserspiel in ein beleuchtetes Bassin plätscherte. Vor den Fenstern eine ausladende Sitzgruppe in weißem Leder, hier und da einige Designermöbel der obersten Preiskategorie und ganz hinten -- ungefähr einen halben Tagesmarsch entfernt -- ein Schreibtisch, auf dem man bequem eine Aufsichtsratssitzung hätte abhalten können. Und die glatten Ebenholzpaneele der Wandverkleidung . . . weiter lesen

5. Es stinkt

Organisatorisch fiel die Kläranlage in Ohlsens Zuständigkeitsbereich. Und bevor ich in seinem Büro aufkreuzte und ihm den Bescheid des Wasseramts präsentierte, schien ihn das nicht übermäßig belastet zu haben. «Na, wie gefällt Ihnen das?» grinste ich böse. Er griff nach dem Papier und überflog es. Es gefiel ihm ganz offensichtlich nicht, er machte ein Gesicht, als ob ich ihm auf den Tisch gekotzt hätte. Ich fragte: «Warum lieben uns die Wassermänner nicht, können Sie mir das sagen?» Nervös wendete er den Bescheid hin und her. «Nun ja, unsere Kläranlage ist nicht mehr die jüngste. Vielleicht hätten wir schon früher etwas dagegen unternehmen sollen. . .» «Wir reden . . . weiter lesen

6. Was man schwarz auf weiss hat…

Wir über­quer­ten ein still­ge­leg­tes Bahn­gleis, staks­ten durch ei­nen Strei­fen Brach­land, auf dem zwi­schen ho­hem Gras und Brenn­nes­seln al­te Ma­schi­nen­tei­le be­schau­lich vor sich hin ros­te­ten, und stan­den schließ­lich vor ei­ner rie­si­gen schlacht­schiff­grau­en Wand, der Rück­sei­te ei­nes die­ser Hal­len­mons­tren, die zum Pro­duk­ti­ons­kom­plex ge­hör­ten -- fünf Stock­wer­ke hoch, schein­bar end­los, völ­lig oh­ne Fens­ter und in Ab­stän­den ver­se­hen mit mäch­ti­gen Ab­luft­schäch­ten aus Zink­blech, die sich an ihr hoch­reck­ten wie Sau­ri­er­häl­se und die Um­ge­bung mit Lö­sungs­mit­tel­dämp­fen ver­pes­te­ten. Ei­ne Wen­del­trep­pe schraub­te sich an feu­er­si­che­ren . . . weiter lesen

7. B.B.

Irgendwie hatte ich bei dieser Kläranlagengeschichte ein ungutes Gefühl, und die Publicity, die sie gekriegt hatte, gefiel mir ganz besonders nicht. Da brodelte etwas vor sich hin, und niemand konnte sagen, ob irgendwann der Deckel vom Topf fliegen oder ob die Flamme von selber ausgehen würde und wann das sein würde. Ich beschloss, an dem Problem dran zu bleiben und in die Sache noch ein bisschen Zeit zu investieren und ein paar Adressen abzuklappern. Damit wollte ich allerdings nicht anfangen, bevor ich mich in der PR-Abteilung mal ein wenig umgesehen hatte. In der Eingangshalle der Verwaltung schob ich mich an den Tresen und schaute der Puppe vom Empfang beim Verschlingen eines Arztromans zu. Es dauerte ein Weilchen, bis sie sich davon losreißen konnte und zu mir hoch äugte. Ich . . . weiter lesen

8. Wo ist Zeck?

In der Kläranlagensache würde ich mich mal hinter die richtigen Leute klemmen müssen. Und ich wusste auch schon, wie und wo und wann das am besten zu machen sein würde. Auf der Bürgermeisterparty, für die ich die Einladung auf dem Schreibtisch hatte, würden die maßgeblichen Leute der ganzen Gegend wohl ziemlich komplett versammelt sein -- dort würde ich sie alle auf einem Haufen haben. Ich ging in meine Bürobude hinunter und beauftragte Herzchen, mich bei der Party anzusagen. Dann legte ich die Beine hoch, ließ meinen hölzernen Drehsessel ein bisschen knarren und dachte rauchend mal in aller Ruhe über die ganze Schose nach. Es würde nicht genügen, nur an den Symptomen herumzudoktern, man musste das Übel an der Wurzel packen. Und das Übel hieß Bruno Zeck. Zeck war gefeuert . . . weiter lesen