Das Glück von Roaring Camp

Im Roaring Camp war große Aufregung. Eine Prügelei konnte die Ursache nicht sein; denn im Jahre 1850 war so etwas nicht neu genug, um die ganze Ansiedlung auf die Beine zu bringen. Nicht bloß die Gräben und Goldwäschereien waren verlassen, sondern auch Tuttles Schankwirtschaft hatte ihre Spielteufel beigesteuert, die, wie man sich erinnern wird, ruhig ihr Spiel fortsetzten an dem Tage, da French Pete und Kanaka Joe sich über den Schenktisch im Vorderzimmer gegenseitig eine Kugel durch den Kopf jagten. Das ganze Lager war vor einer rohen Hütte am äußersten Saume der Rodung versammelt. Man unterhielt sich in leisem Tone; aber der Name eines Frauenzimmers ward häufig genannt. Es war ein im Lager genugsam bekannter Name – »Cherokesen-Sally«. Je weniger wir von ihr sagen, desto . . . weiter lesen

Der verspätete Pass

Ein großes Bierlokal an der Friedrichstraße, Berlin, nachmittags. An hundert runden Tischen saßen rauchend und trinkend Gentlemen; hier und da und über­all flitzten weiß beschürzte Kellner herum und trugen schäumende Krüge zu den Dürstenden. Um einen Tisch in der Nähe des Haupteingangs scharte sich ein halbes Dutzend leb­hafter junger Burschen – amerikanische Studenten – und tranken auf den Abschied eines Jungen aus Yale, der auf der Durchreise ein paar Tage in der deutschen Hauptstadt ver­bracht hatte. „Aber warum nur brichst du deine Tour mittendrin ab, Parrish?“ fragte einer der Stu­denten. „Ich wollte, ich hätte dein Glück. Warum willst du denn unbedingt nach Hause fahren?“ „Ja,“ sagte ein anderer, „was ist der Grund? Vielleicht willst es uns ja erklären, . . . weiter lesen

Angst auf der Landstraße

„Was ich Ihnen sagen wollte", sagte Jermolai, zu mir in die Stube tretend – ich hatte eben zu Mittag gegessen und mich auf mein Feldbett gelegt, um nach einer recht erfolgreichen, aber ermüdenden Birkhuhnjagd auszuruhen – es war gegen Mitte Juli und die Hitze war fürchterlich . . . „Was ich Ihnen sagen wollte: das Schrot ist uns ausgegangen." Ich sprang vom Bette auf. „Das Schrot ist ausgegangen? Wieso? Wir hatten doch an die dreißig Pfund von zu Hause mitgenommen! Einen ganzen Sack!" „Das stimmt. Der Sack war groß und hätte wohl für zwei Wochen gereicht. Wer kann wissen! Vielleicht ist ein Loch darin, aber wir haben kein Schrot mehr . . . für höchstens zehn Schuß ist uns noch geblieben." „Was sollen wir jetzt anfangen? Die besten Stellen haben wir noch vor uns, für . . . weiter lesen

Desperado Slade

Bereits seit dem Tage vor unserem Eintreffen in Julesburg hatten sich gewiß und wahrhaftig zwei Drittel dessen, was Kutscher und Kondukteur sprachen, mit Slade beschäftigt. Um nun dem Leser ein deutliches Bild von einem ›Desperado‹ des Felsengebirges auf der höchsten Stufe seiner Entwickelung zu verschaffen, will ich die ganze Masse von Geschichten, die bei der Überlandpost über denselben im Umlauf sind, im Nachstehenden zu einer zusammenhängenden Erzählung zusammenfassen: Slade stammte aus Illinois, von achtbaren Eltern. Mit ungefähr sechsundzwanzig Jahren erschlug er jemand im Streite und floh aus dem Land. In St. Joseph im Staat Missouri schloß er sich einem der ersten Auswandererzüge nach Kalifornien an und wurde mit dessen Führung betraut. Eines Tages bekam er auf der Prairie . . . weiter lesen

Die lebende Reliquie

Land der Dulder und der Demut, Meine Heimat, Russenerde! F. Tjutschew. Ein französisches Sprichwort lautet; „Der trockene Fischer und der nasse Jäger bieten einen traurigen An­blick." Da ich für die Fischerei niemals etwas übrig ge­habt habe, vermag ich nicht darüber zu urteilen, was ein Fischer bei gutem, heiterem Wetter emp­findet und inwie­fern das Vergnügen, das ihm eine reiche Beute bei Regen­wetter ver­schafft, die Unannehmlichkeit, naß zu sein, auf­wiegt. Für den Jäger ist aber das Regen­wetter ein wahres Unglück. Und von ebendiesem Unglück wurden wir, ich und Jermo­lai, betroffen, als wir einmal wieder in den Bjelewschen Kreis auf die Birkhahnjagd kamen, – Vom frühen Morgen an wollte der Regen nicht aufhören. Was hatten wir nicht alles versucht, um uns vor . . . weiter lesen

Teure Stunden

Für einen gebildeten Menschen ist das Nichtwissen fremder Sprachen oft sehr störend. Worotow bekam das zu fühlen, als er, nachdem er die Universität mit dem Grade eines Kandidaten absolviert hatte, sich an eine kleine wissenschaftliche Arbeit machte. »Es ist schrecklich!« sagte er keuchend (trotz seiner sechsundzwanzig Jahre war er schon dick und aufgedunsen und litt an Atemnot). »Es ist schrecklich! Ohne Sprachen bin ich wie ein Vogel ohne Flügel. Ich müßte einfach die ganze Arbeit aufgeben.« Er entschloß sich, seine angeborene Faulheit um jeden Preis niederzuringen und die französische und die deutsche Sprache zu erlernen, und fing an, sich nach Lehrern umzusehen. An einem Winternachmittag, als Worotow in seinem Zimmer saß und arbeitete, meldete ihm der Diener, daß ein . . . weiter lesen

Ein wehrloses Geschöpf

So stark auch der nächtliche Gichtanfall war, so heftig auch die Nerven schmerzten, begab sich Kistunow dennoch des Morgens in den Dienst und begann zur gewohnten Stunde, die Besucher und die Kunden der Bank zu empfangen. Er sah verschmachtet und gequält aus und sprach mit leiser Stimme, kaum atmend, wie ein Sterbender. »Was wünschen Sie?« wandte er sich an eine Dame in einem vorsindflutlichen Mantel, die von rückwärts einem großen Mistkäfer glich. »Sehen Sie, Exzellenz,« begann die Dame sehr schnell, »mein Mann, der Kollegien-Assessor Schtschukin, war fünf Monate krank, und während er, Sie müssen schon entschuldigen, zu Hause in ärztlicher Behandlung war, wurde er ohne jeden Grund aus dem Dienste entlassen, Exzellenz; . . . weiter lesen

Aus dem Regen in die Traufe

Beim Dom­chor­di­ri­gen­ten Gra­dus­sow sitzt der Ad­vo­kat Kal­ja­kin. Er hält ei­ne an Gra­dus­sow adres­sier­te Vor­la­dung zum Frie­dens­rich­ter in der Hand und spricht: »Sie mö­gen sa­gen, was Sie wol­len, Dos­si­fej Pe­tro­witsch, aber Sie sind schuld. Ich ach­te Sie, ich schät­ze Ih­re Zu­nei­gung, muß Ih­nen aber zu mei­nem Leid­we­sen sa­gen, daß Sie im Un­recht wa­ren. Ja­wohl, im Un­recht. Sie ha­ben mei­nen Kli­en­ten De­r­e­wjasch­kin be­lei­digt .... Wa­rum ha­ben Sie ihn be­lei­digt?« »Wer hat ihn, zum Teu­fel, be­lei­digt?« er­ei­fert sich Gra­dus­sow, ein groß­ge­wach­se­ner Greis mit nied­ri­ger, we­nig ver­spre­chen­der Stir­ne, dich­ten Au­gen­brau­en und ei­ner Bron­ze­me­dail­le . . . weiter lesen

Dick Bakers Kater

Bald darauf traf ich einen früheren Bekannten, der Bergmann in einem der verlassenen Grubendistrikte Kaliforniens war. Ich ging mit ihm zurück und blieb mehrere Monate dort unter den Goldgräbern, welche in der ausgedehnten Hügel und Waldlandschaft vier bis fünf zerstreute Hütten bewohnen. In der flotten Zeit, ehe die Gruben erschöpft waren, hatte in dieser Einöde eine blühende Stadt mit einer Bevölkerung von zwei- bis dreitausend Menschen gestanden; jetzt war alles spurlos verschwunden – Straßen, Wohnhäuser, Läden – und nur eine Handvoll Bergleute an Ort und Stelle zurückgeblieben, die sich längst in ihre Verbannung gefunden und die Welt vergessen hatten, wie sie von aller Welt vergessen waren. Einer meiner dortigen Kameraden, der seit achtzehn Jahren sein geplagtes Leben . . . weiter lesen

Die Nacht vor der Verhandlung

(Erzählung eines Angeklagten) Es wird ein Unglück geben, Herr!« sagte der Postillon, sich zu mir wendend und mit der Peitsche auf einen Hasen zeigend, der uns über den Weg lief. Ich wußte auch ohne den Hasen, daß meine Lage eine verzweifelte war. Ich fuhr nach S., um mich vor dem Kreisgericht wegen Bigamie zu verantworten. Das Wetter war entsetzlich. Als ich spät in der Nacht die Poststation erreichte, sah ich wie ein Mensch aus, den man mit Schnee beworfen, mit Wasser begossen und obendrein auch durchgeprügelt hatte: so furchtbar war ich durchfroren, durchnäßt und vom eintönigen Rütteln betäubt. Auf der Station empfing mich der Stationsaufseher, ein langer Kerl in blaugestreifter Unterhose, kahl, verschlafen und mit einem . . . weiter lesen

Die Dame mit dem Hündchen

I. Man erzählte sich, daß am Strande ein neuer Kurgast aufgetaucht sei: eine Dame mit einem Spitz. Dmitrij Dmitrijewitsch Gurow, der schon seit vierzehn Tagen in Jalta war und sich an das Badeleben gewöhnt hatte, interessierte sich bereits wie die andern für jeden neuen Menschen. Als er im Erfrischungspavillon von Vernet am Strande saß, sah er eine junge Dame in einem Barett über den Strand gehen; sie war klein und blond, und ein weißer Spitz folgte ihr. Später traf er sie einige Male im Stadtpark und in den Anlagen. Sie ging immer allein, immer im gleichen Barett und immer von ihrem weißen Spitz begleitet; niemand wußte, wer sie war, und man nannte sie einfach: die Dame mit dem Spitz. »Wenn sie hier ohne ihren Mann und ohne Bekannte ist,« sagte sich Gurow, »so sollte ich . . . weiter lesen

Der Schuss

Wir lagen im Städtchen ... Man kennt das Leben eines Armeeoffiziers: morgens Exer­zieren, Reitbahn; mittags zu Tisch beim Regimentskommandeur oder im jüdischen Wirtshaus; abends Punsch und Karten. Es gab in ... kein einziges gastliches Haus, kein heiratsfähiges Mädchen; wir besuchten uns gegenseitig, wobei wir weiter nichts als un­sere Uniformen zu Gesicht bekamen. In unserer Gesellschaft war nur ein einziger Nichtmilitär. Er zählte etwa fünfunddreißig Jahre, und wir hielten ihn folglich für sehr alt. Seine Erfahrung verlieh ihm viele Vor­züge, die er uns voraus hatte; zudem übten sein gewöhnlich düsteres, schroffes Wesen und seine böse Zunge einen mächtigen Einfluß auf unseren jungen Geist aus. Sein Schicksal umwob etwas Geheimnisvolles; er schien Russe, trug aber . . . weiter lesen

Der Sargmacher

Die letzten Habseligkeiten des Sargmachers Adrian Prochorow waren auf den Leichen­wagen gelegt, und ein Paar magerer Pferde schleppte diesen zum vierten Mal von der Basmannaja in die Nikitskaja, wohin der Sargmacher mit seinem ganzen Haushalt um­zog. Er machte seinen Laden zu, nagelte eine Anzeige an die Tür, daß das Haus zu ver­kaufen und zu vermieten sei, und begab sich zu Fuß nach seiner neuen Wohnung. Als er sich dem gelben Häuschen näherte, das schon lange seine Phantasie gereizt und das er endlich für eine bedeutende Summe erworben hatte, fühlte der alte Sargmacher mit Erstaunen, daß sein Herz sich gar nicht freute. Als er über die neue Schwelle trat und in seiner neuen Behausung ein großes Durcheinander vorfand, gedachte er mit einem Seuf­zer seiner alten Hütte, wo . . . weiter lesen

Der Postmeister

Wer hätte nicht schon die Postmeister verflucht? Wer hätte sich nicht mit ihnen gezankt? Wer hat nicht in zornigen Augenblicken von ihnen das verhängnisvolle Buch gefordert, um eine unnütze Klage über Grobheit, Bedrückung, Fahrlässigkeit und Unzuverlässigkeit einzutragen? Wer hätte sie nicht für Scheusale in Menschengestalt gehalten oder sie doch wenigstens mit den Vizesekretären in Kanzleien oder mit Räubern zusammengestellt? Doch laßt uns gerecht sein. Versetzen wir uns nur in ihre Lage, und unser Urteil wird vielleicht milder ausfallen. Was ist denn ein Postmeister? Ein wahrer Märtyrer vierzehnter Klasse, den nur sein Amt vor Schlägen schützt, und auch das nicht immer (ich frage meine Leser auf Ehr' und Gewissen). Was für ein Amt hat denn ein solcher «Diktator», . . . weiter lesen

Die Verstoßenen von Poker Flat

Als Herr John Oakhurst, Spieler vom Fach, am Morgen des 23. November 1850 in die Hauptstraße von Poker-Flat hinaustrat, gewann er die Überzeugung, daß sich seit dem vorhergehenden Abend in der moralischen Atmosphäre dieses Ortes eine Änderung vollzogen hatte. Zwei oder drei Männer, die in einem ernsthaften Gespräch miteinan- der begriffen waren, verstummten bei seiner Annäherung und wechselten vielsagende Blicke. Es lag eine sabbatische Ruhe in der Luft, und das war in einer Kolonie, in der man an sabbatische Einflüsse nicht gewöhnt war, ein unheilverkündendes Zeichen. Herrn Oakhursts ruhiges, hübsches Gesicht verriet wenig Besorgnis über diese Anzei­chen. Ob er eine Ahnung von der Ursache hatte, ist eine andere Frage. Ich vermute, sagte er sich, daß sie hinter jemand her . . . weiter lesen

Wan-Li der Heide

Als ich Hop Sings Brief öffnete, flatterte ein viereckiger Streifen gelben Papiers daraus zu Boden, das mit Hierogly­phen bedeckt war, die ich in meiner Unschuld auf den ersten Blick für die Etikette eines Päckchens mit chinesischen Knallerbsen hielt. Aber dasselbe Kuvert enthielt noch einen kleineren Streifen Reispapier, versehen mit zwei in chinesischer Tusche ausgeführten Lettern, an denen ich sofort erkannte, daß es Hop Sings Visitenkarte war. Das Ganze, wörtlich übersetzt, bedeutete: »Dem Fremden sind die Pforten meines Hauses nicht verschlossen. Der Reiskrug befindet sich zur Linken und das Konfekt zur Rechten des Eingangs. Zwei Sprüche des Meisters: Gastfreundschaft ist die Tugend des Sohnes und die Weisheit des Ahnen. Der höherstehende Mann ist nach der Ernte leichten . . . weiter lesen

Der Narr von Fünfgabel

Er lebte einsam für sich. Ich glaube nicht, daß diese Eigentümlichkeit dem Wunsche entsprang, sich mit seiner Narrheit den übrigen Bewohnern des Lagers möglichst fernzuhalten; auch ist es nicht wahrscheinlich, daß die vereinte Weisheit von Fünfgabel imstande gewesen wäre, ihn in die Verbannung zu treiben. Ich habe vielmehr den Ein­druck, daß er dieses zurückgezogene Leben ganz aus freier Wahl führte – einer Wahl, längst getroffen, ehe das Lager sich erlaubte, an seinen geistigen Fähigkeiten Kritik zu üben. Er hatte einen großen Hang zu schwermütiger Schweigsamkeit, und ungeachtet seiner kräftigen äußern Erscheinung hörte man ihn stets über seine schlechte Gesundheit klagen. Bekannte erklärten sich seine Vereinsamung daraus, daß diese ihm bessere Ge­legenheit bot, . . . weiter lesen

Nach zwanzig Jahren

Der Schutzmann gab eine imposante Erscheinung ab, so wie er die Straße entlang patroullierte. Dieses Gehabe war Gewohnheit und nicht etwa auf Wirkung berechnet, denn es gab kaum jemanden, der es sehen hätte können. Es war erst kurz vor zehn Uhr abends, aber kalte Windstöße, die nach Regen schmeckten, hatten die Straßen fast völlig entvölkert. Er kontrollierte, ob die Türen verschlossen waren und wirbelte dabei seinen Knüppel kunstvoll mit sorgfältig einstudierten Bewegungen. Dann und wann drehte er sich um und ließ sein wachsames Auge die friedliche Straße entlangschweifen und gab mit seiner robusten Statur und dem leicht wiegenden Gang das vollkommene Bild eines Ordnungshüters ab. In dieser Gegend gingen die Leute zeitig . . . weiter lesen

Ein Tag an den Niagara Fällen

Die Niagara Fälle sind ein höchst erfreulicher Erholungsort. Die Hotels sind hervor­ragend, und die Preise nicht allzu exorbitant. Die Gelegenheiten zum Angeln sind un­übertroffen; in der Tat gibt es nirgendwo einen Platz, der ihnen auch nur gleichkäme. Denn in anderen Gegenden gibt es an den Gewässern Plätze, die besser sind als andere. Aber in Niagara ist ein Platz so gut wie der andere, denn die Fische beißen nirgendwo. Und so bringt es nichts, fünf Meilen zum Angeln zu marschieren, wenn Sie sich darauf verlassen können, näher an zuhause ebenso erfolglos zu sein. Die Vorzüge dieses Um­standes sind bisher allerdings nie angemessen öffentlich gewürdigt worden. Das Wetter ist im Sommer kühl, und Spaziergänge und Ausfahrten sind immer ange­nehm und niemals ermüdend. Wenn . . . weiter lesen

Mein Reisebegleiter, der Reformator

  Letztes Frühjahr machte ich mich auf nach Chicago, um mir die Weltausstellung anzusehen, und obwohl ich sie nicht zu Gesicht bekam, war meine Reise doch nicht ganz umsonst – denn es gab eine Entschädigung. In New York hatte ich einen Major der Army kennengelernt, der sagte, dass er auch zur Ausstellung fahren wollte, und wir kamen überein, zusammen zu fahren. Ich musste allerdings zunächst noch nach Boston, aber das störte ihn nicht. Er sagte, er würde mitkommen und sich die Zeit schon vertreiben. Er war ein gutaussehender Mann und gebaut wie ein Gladiator. Aber seine Art war liebenswürdig und seine Redeweise sanft und überzeugend. Er war freundlich und über alle Maßen gelassen – und er hatte überhaupt keinen Sinn für Humor. Er interessierte sich für alles, was um . . . weiter lesen