Heinrich Schliemann: Kindheit und kaufmännische Laufbahn

1822 bis 1866 Wenn ich die­ses Werk mit ei­ner Ge­schich­te des eig­nen Le­bens be­gin­ne, so ist es nicht Ei­tel­keit, die da­zu mich ver­an­lasst, wol aber der Wunsch, klar dar­zu­le­gen, dass die gan­ze Ar­beit mei­nes spä­tern Le­bens durch die Ein­drü­cke mei­ner frü­hes­ten Kind­heit be­stimmt wor­den, ja, dass sie die nothwen­di­ge Fol­ge der­sel­ben ge­we­sen ist; wur­den doch, so­zu­sa­gen, Ha­cke und Schau­fel für die Aus­gra­bung Tro­jas und der Kö­nigs­grä­ber von My­ken­ae schon in dem klei­nen deut­schen Dor­fe ge­schmie­det und ge­schärft, in dem ich acht Jah­re mei­ner ers­ten Ju­gend ver­brach­te. So er­scheint es mir auch nicht über­flüs­sig, hier zu er­zäh­len, wie ich all­mäh­lich in den Be­sitz . . . weiter lesen