Die Sorgen mit den Unterseekabeln

Die erfolgreiche Anwendung der mit Guttapercha umpreßten Kupferdrähte zu unterirdischen Leitungen legte es nahe, dieselben auch zu unterseeischen Telegraphenleitungen zu benutzen. Daß Seewasser keinen nachtheiligen Einfluß auf die Guttapercha ausübte, hatten die bei den Minenanlagen im Kieler Hafen benutzten isolirten Leitungen bewiesen, die nach Verlauf von zwei Jahren noch ganz unverändert waren. Den ersten Versuch einer Verbindung zweier Meeresküsten durch Guttaperchaleitungen machte schon im Jahre 1850 Mr. Brett, der sich eine Concession für eine submarine Telegraphenverbindung zwischen Dover und Calais hatte ertheilen lassen. Die von ihm gelegte, unbeschützte Leitung hielt, wie zu erwarten war, nicht viel länger als die Zeit der Legung, . . . weiter lesen

Die Lebensgeschichte Mark Twains

Aus: Reisebilder von Mark Twain, Robert Lutz Verlag, Stuttgart, 1895 Erstes Kapitel. Samuel Langhorne Clemens. Über den Stammbaum des großen amerikanischen Humoristen herrscht ziemliche Dunkelheit. Wir wissen von seinen Vorfahren nur, daß sie väterlicherseits aus Holland kamen, während die Familie seiner Mutter englischer Abkunft war. Mark Twain’s Vater, John Marshall Clemens, ein kluger und charakterfester Mann, war in Virginien geboren. Er wanderte nach Tennessee aus und verheiratete sich dort mit Miß Langhorne, welche neben einfach häuslichem Sinn große Herzenswärme und tiefes Gefühl besaß. Im Jahre 1828 ließ sich die Familie Clemens in dem Städtchen Florida nieder, und hier, im Staate Missouri, erblickte Samuel Langhorne Clemens am 30. November 1835 das Licht der Welt. Schon . . . weiter lesen

Abenteuer Telegraphie

Dort waren inzwischen große Veränderungen eingetreten. Die militärische Commission für die Einführung der elektrischen Telegraphen war auch formell aufgelöst und die Telegraphie dem neugeschaffenen Handelsministerium unterstellt. Zum Leiter dieser Abtheilung war ein Regierungsassessor Nottebohm ernannt, der bereits in der Telegraphencommission einen Verwaltungsposten bekleidet hatte. Es war der Entschluß gefaßt, auf dem von der Commission betretenen Wege fortzuschreiten und zunächst in aller Eile eine unterirdische Leitung von Berlin nach Frankfurt a. M., wo die deutsche Nationalversammlung tagte, erbauen zu lassen. In Folge dessen gelangte an mich die Anfrage, ob ich geneigt sei, den Bau dieser Linie nach den von mir der Commission gemachten Vorschlägen . . . weiter lesen

Der Pfälzisch-badische Aufstand.

In Mainz angekommen, erfuhr ich von einem Mitgliede des dortigen demokratischen Vereins, daß Kinkel bereits durch die Stadt passiert sei, um nach der Pfalz zu gehen; der Mainzer Volksführer Zitz, der ein rhein-hessisches Korps organisiert habe, um den Pfälzern zu Hilfe zu ziehen und augenblicklich in Kirchheimbolanden stehe, könne mir wahrscheinlich näheres sagen. So machte ich mich denn zu Fuß nach Kirchheimbolanden auf den Weg, mein Gepäck in einem Tornister auf dem Rücken tragend. In der kleinen Stadt Kirchheimbolanden fand ich Zitz, einen hochgewachsenen stattlichen Mann, inmitten seiner, wie es schien, wohlausgerüsteten und auch einigermaßen disziplinierten Freischar. Das Lager machte keinen üblen Eindruck. (Zitz wurde wenige Jahre später in New York bekannt als Mitglied der . . . weiter lesen

Jugend, Militär und explosive Experimente

Meine früheste Jugenderinnerung ist eine kleine Heldenthat, die sich vielleicht deswegen meinem Gedächtnisse so fest einprägte, weil sie einen bleibenden Einfluß auf die Entwickelung meines Charakters ausgeübt hat. Meine Eltern lebten bis zu meinem achten Lebensjahre in meinem Geburtsorte Lenthe bei Hannover, wo mein Vater das einem Herrn von Lenthe gehörige »Obergut« gepachtet hatte. Ich muß etwa fünf Jahre alt gewesen sein und spielte eines Tages im Zimmer meines Vaters, als meine drei Jahr ältere Schwester Mathilde laut weinend von der Mutter ins Zimmer geführt wurde. Sie sollte ins Pfarrhaus zu ihrer Strickstunde gehen, klagte aber, daß ein gefährlicher Gänserich ihr immer den Eintritt in den Pfarrhof wehre und . . . weiter lesen

Das Jahr der Revolution.

Eines Morgens gegen Ende Februar 1848 – wenn ich mich recht erinnere, war es ein Sonntagmorgen – saß ich ruhig in meinem Dachzimmer, am Ulrich von Hutten arbeitend, als plötzlich einer meiner Freunde fast atemlos zu mir hereinstürzte und rief: „Da sitzest Du! Weißt Du es denn noch nicht?“ „Nun, was denn?“ „Die Franzosen haben den Louis Philipp fortgejagt und die Republik proklamiert!“ Ich warf die Feder hin – und der Ulrich von Hutten ist seitdem nie wieder berührt worden. Wir sprangen die Treppe hinunter, auf die Straße. Wohin nun? Nach dem Marktplatz. Dort pflegten die Mitglieder der Korps und der Burschenschaften jeden Tag unmittelbar nach dem Mittagessen zusammenzukommen, jede Gesellschaft an ihrer bestimmten Stelle, um zu verabreden, . . . weiter lesen

Der Student.

Obgleich ich noch nicht regelrechter Student war, so wurde mir doch von einem Kreise vortrefflicher junger Leute, der Burschenschaft Frankonia, eine wohltuend warme Begrüßung. Dies verdankte ich meinen Kölner Freunden Theodor Petrasch und Ludwig von Weise, die vor mir die Universität bezogen, sich dieser Burschenschaft angeschlossen und ihren Verbindungsgenossen allerlei übertriebene Dinge von mir erzählt hatten. Nun war ich zu jener Zeit ein über die Maßen schüchterner Jüngling, so schüchtern in der Tat, daß ich mich nur bei meiner Familie und meinen intimen Freunden mit Behagen gehen ließ, während die Begegnung mit fremden Menschen mich gewöhnlich stumm machte, wenn nicht gar außer Fassung setzte. Meine Verlegenheit . . . weiter lesen

Auf dem Gymnasium in Köln.

Ich war zehn Jahre alt, als mein Vater mich nach Köln ins Gymnasium brachte. Es war das katholische, oder, wie es gewöhnlich genannt wurde, das Jesuitengymnasium, obgleich es mit dem Orden in keinerlei Verbindung stand. Köln hatte damals etwa 90 000 Einwohner und war in meiner Vorstellung eine der großen Städte der Welt. Schon früher hatte ich die Stadt einmal mit meinem Großvater besucht, und ich erinnere mich, wie er bei dieser Gelegenheit mir meine übergroße Höflichkeit verwies, da ich, der Dorfsitte gemäß, vor jeder erwachsenen Person, der wir auf den Straßen begegneten, zum Gruße meine Mütze abziehen wollte; denn, sagte er, es seien so viele Leute in Köln, daß man, wenn man sie alle grüßte, . . . weiter lesen

Elternhaus und Heimatdorf. Die ersten Schuljahre.

Ehe ich sechs Jahre alt war, nahm mein Vater mich in die Dorfschule. Ich erinnere mich, daß ich früh lesen und schreiben konnte, aber nicht, wie ich diese Künste gelernt habe. Viel hatte ich dem Unterricht zu danken, den ich außer der Schule zu Hause empfing. Ich hatte kaum ein Jahr lang die Dorfschule besucht, als mein Vater sein Schulmeisteramt aufgab. Dasselbe war elend bezahlt und konnte die Familie, die unterdessen um zwei Mitglieder, meine Schwestern Anna und Antoinette, gewachsen war, nicht mehr ernähren. Mein Vater fing nun eine Eisenwarenhandlung an, für die ein Teil unseres Hauses, der früher als Kuhstall gedient hatte, den Ladenraum lieferte. Es war nur ein kleines Geschäft, aber mein Vater hoffte doch, daß dessen Ertrag hinreichen werde, . . . weiter lesen

Heimat und Vorfahren. Erste Jugendjahre.

Vom deutschen Revolutionär zum US-Innenminister - Carl Schurz

Ich bin in einer Burg geboren. Dies bedeutet jedoch keineswegs, daß ich von einem adligen Geschlecht abgestammt sei. Mein Vater war zur Zeit meiner Geburt Schulmeister in Liblar, einem Dorfe von ungefähr 800 Einwohnern, auf der linken Rheinseite, drei Stunden Wegs von Köln gelegen. Sein Geburtsort war Duisdorf bei Bonn. In frühster Kindheit hatte er seine Eltern verloren und war der Sorge seines Großvaters anheimgefallen, der dem Bauernstande angehörte und auf einem kleinen Ackergütchen Getreide, Kartoffeln und ein wenig Wein zog. So wuchs mein Vater als ein eigentliches Bauernkind auf. Im Jahre seiner Geburt, 1797, befand sich das linke Rheinufer im Besitz der französischen Republik. Seine Jugendjahre fielen daher in die von den Rheinländern so genannte „französische Zeit“, . . . weiter lesen

Goethes Leben

Johann Wolfgang Goethe, später in den Adelstand erhoben, war zu Frankfurt am Main den 28. August 1749 geboren. Sein Großvater, Friedrich Georg, war Gastgeber zum Weidenhof. Eine glänzendere Stellung behauptete sein Großvater mütterlicher Seite Johann Wolfgang Textor als Kaiserlicher Schultheiß. Er war ein ernster, in sich gekehrter, ziemlich wortkarger Mann, dabei sehr gewissenhaft und pünktlich in der Erfüllung seiner Berufsgeschäfte. In seinem ruhigen, leidenschaftslosen Charakter zeigte sich kaum eine Spur von Heftigkeit. Sehr behaglich fühlte er sich in seiner einförmigen Lebensweise, die ihn früh Morgens auf's Rathhaus, hierauf an seinen Mittagstisch und von diesem zu einem Schläfchen in seinen alterthümlichen Sessel führte. An seine Wohnung in der Friedberger Straße stieß . . . weiter lesen

Von mir über mich

Kein Ding sieht so aus, wie es ist. Am wenigsten der Mensch, dieser lederne Sack voller Kniffe und Pfiffe. Und auch abgesehn von den Kapriolen und Masken der Eitelkeit. Immer, wenn man was wissen will, muß man sich auf die zweifelhafte Dienerschaft des Kopfes und der Köpfe verlassen und erfährt nie recht, was passiert ist. Wer ist heutigen Tages noch so harmlos, daß er Weltgeschichten und Biographien für richtig hält? Sie gleichen den Sagen und Anekdoten, die Namen, Zeit und Ort benennen, um sich glaubhaft zu machen. Sind sie unterhaltlich erzählt, sind sie ermunternd und lehrreich, oder rührend und erbaulich, nun gut! so wollen wir's gelten lassen. Ist man aber nicht grad ein Professor der Beredsamkeit und sonst noch allerlei, was der Heilige Augustinus gewesen, und will doch partout . . . weiter lesen

Leipzig vor 150 Jahren

Wenn man das Alter des Psalmisten bereits um etliche Jahre überschritten hat und man nun jeden Morgen seine Todesanzeige in der Zeitung zu lesen erwartet, mag der Wunsch begreiflich erscheinen, einen Rückblick zu halten auf seine Kindheit und Jugend, und auf die Umwelt, auf die sie gestellt waren. Welten scheinen das Einst von dem Jetzt zu trennen, so von Grund auf haben sich ja seitdem alle Verhältnisse geändert und interessant mag dem Jüngeren sein, was der Aeltere aus seiner Kindheit Tagen von dem Leben und Treiben auf den gleichen Straßen und Plätzen und deren damaligem Aussehen zu erzählen weiß, über die der Schritt des Jüngeren jetzt ebenso dahin schreitet wie einst und noch jetzt — auf wie lange noch? — der des Erzählers. Aber indem ich mich anschicke, mit meiner Schilderung . . . weiter lesen

Wallenstein

Aus: Jakob Wassermann – Deutsche Charaktere Albrecht Wenzel Eusebius Baron von Waldstein oder Wallenstein entstammte einem alten böhmischen Geschlecht, dessen Name schon im zwölften Jahrhundert zu finden ist. Er war am 15. September 1583 geboren und kam zwei Monate zu früh auf die Welt. Seine Eltern waren Protestanten, und beide verlor er bald, den Vater, als er zehn, die Mutter, als er zwölf Jahre alt war. Sein Oheim, Albrecht Slavata, ließ ihn in der Schule der böhmischen Brüdergemeinde unterrichten, aber ein zweiter Oheim, Johann von Ricam, nahm ihn von dort weg und brachte ihn in das adelige Jesuitenkonvikt nach Olmütz, wo ihn Pater Pachta der katholischen Kirche zuführte. Die im Volk verbreiteten Sagen über den hochfahrenden und trotzigen Sinn Wallensteins beschäftigten . . . weiter lesen

Heinrich Schliemann: Kindheit und kaufmännische Laufbahn

1822 bis 1866 Wenn ich die­ses Werk mit ei­ner Ge­schich­te des eig­nen Le­bens be­gin­ne, so ist es nicht Ei­tel­keit, die da­zu mich ver­an­lasst, wol aber der Wunsch, klar dar­zu­le­gen, dass die gan­ze Ar­beit mei­nes spä­tern Le­bens durch die Ein­drü­cke mei­ner frü­hes­ten Kind­heit be­stimmt wor­den, ja, dass sie die nothwen­di­ge Fol­ge der­sel­ben ge­we­sen ist; wur­den doch, so­zu­sa­gen, Ha­cke und Schau­fel für die Aus­gra­bung Tro­jas und der Kö­nigs­grä­ber von My­ken­ae schon in dem klei­nen deut­schen Dor­fe ge­schmie­det und ge­schärft, in dem ich acht Jah­re mei­ner ers­ten Ju­gend ver­brach­te. So er­scheint es mir auch nicht über­flüs­sig, hier zu er­zäh­len, wie ich all­mäh­lich in den Be­sitz . . . weiter lesen

Böttiger

Aus: Jakob Wassermann - Deutsche Charaktere Unter die große Zahl merkwürdiger Männer, die das achtzehnte Jahrhundert in Deutschland hervorbrachte, gehört auch Johann Friedrich von Böttiger, der zufällige Erfinder des Porzellans. Böttiger war ein geborener Sachse; er ward geboren zu Schleiz im Vogtlande, wo sein Vater bei der Münze angestellt war. Da seine Mutter sich zum zweitenmal mit dem magdeburgischen Stadtmajor und Ingenieur Tiemann verheiratete, erhielt er frühzeitig Unterricht in der Mathematik und in der Fortifikationskunst, zeigte aber eine auffallende Neigung zur Chemie. Schon mit zwölf Jahren kam er als Lehrling in die Zornsche Apotheke nach Berlin, wo er sich sofort aufs Goldlaborieren legte. Er wurde dabei durch den berühmten Johann Kunkel aufgemuntert, der im Zornschen . . . weiter lesen

Leben auf dem Mississippi – Was ein Lotse braucht

Ich schweife aber von meinem Vorsatz ab, einige besondere Erfordernisse der Lotsenwissenschaft klarer zu machen, als vielleicht aus den vorhergehenden Artikeln ersichtlich ist. Da ist vor allem eine Fähigkeit, die ein Lotse unaufhörlich pflegen muß, bis er es darin zu absoluter Vollkommenheit gebracht hat: nur die Vollkommenheit genügt. Diese Fähigkeit ist das Gedächtnis. Er darf sich nicht damit begnügen, daß er bloß denkt, ein Ding ist so und so; er muß es wissen, denn das Lotsen ist in hohem Grade eine ›exakte‹ Wissenschaft. Mit welcher Verachtung wurde doch in den alten Zeiten ein Lotse angeschaut, wenn er es je wagte, sich der schwachen Redensart ›Ich denke‹ zu bedienen, statt der kräftigen ›Ich weiß!‹ Man kann sich . . . weiter lesen

Friedrich Wilhelm I. von Preußen

Aus: Jakob Wassermann - Deutsche Charaktere Friedrich Wilhelm wurde am 14. August 1688 als einziger Sohn Friedrichs des Ersten und der geistreichen, philosophisch begabten Charlotte von Hannover geboren, nur wenige Monate nach dem Tode seines Großvaters, des Großen Kurfürsten. Schon als Kind hatte er einen robusten Körperbau, ein äußerst widerspenstiges Naturell und zeigte zum Lernen keine Lust. Der muntere, fast unbändige Knabe war der Abgott seiner Mutter und seiner Großmutter. Die Kurfürstin Sophie ließ den geliebten Enkelsohn bereits in seinem fünften Jahre zu sich nach Hannover kommen, aber es war nicht möglich, ihn dort lange zu behalten, denn er vertrug sich ganz und gar nicht mit seinem Spielkameraden, dem Prinzen Georg, der später König von England wurde. Die Abneigung . . . weiter lesen

Karl August von Weimar

Aus: Jakob Wassermann - Deutsche Charaktere Die siebzehnjährige Vormundschaft der Herzogin-Mutter Amalia bedeutet ein unvergängliches Ruhmesblatt in der deutschen Geschichte, denn unter ihr wurde Weimar der Sammelpunkt jener Genien, denen die Unsterblichkeit sicher ist und durch die der Hof von Weimar einen stillen, aber hohen Glanz erhielt, wie er von keinem andern deutschen Hof jemals ausgegangen ist. Amalie von Braunschweig war, als sie die Regierung antrat, erst achtzehn Jahre alt; fünf Jahre des siebenjährigen Krieges fielen noch unter ihre Herrschaft. Die Männer, die sie im Hof- und Zivildienst vorfand, waren alle noch aus der alten Schule; desto neuer war ihre Persönlichkeit, und mit dieser setzte sie es durch, daß man sie ihre eigenen Wege gehen ließ. Die Erziehung, die sie . . . weiter lesen

Der Leipziger Kreis

Aus: Lebenslinien, 2.Teil, 5.Kap. Allgemeines. Der Eintritt in den Kreis der neuen Kollegen in Leipzig war für mich und die Meinen mit Schwierigkeiten verbunden. Wir hatten bisher in wesentlich anderen gesellschaftlichen Sitten und Gewohnheiten gelebt und waren weder durch Verwandtschaft noch durch Freundschaft mit reichsdeutschen Kreisen, insbesondere nicht mit denen der Universitäten in Verbindung gekommen. Die Bekanntschaften, welche ich mir auf meinen Reisen erwerben konnte, hatten nur schnell vorübergehende persönliche Berührungen bewirkt. So waren wir in vielen Beziehungen Fremdlinge, als wir in Leipzig einzogen und sind es auch einigermaßen während der neunzehn Jahre geblieben, die wir dort zugebracht haben.  Hierzu trug nicht wenig der Umstand . . . weiter lesen